Menschen sind das Fundament
15.09.2011 | 18:08 Uhr 2011-09-15T18:08:00+0200
Castrop-Rauxel. Das Haus der Begegnung, ein Projekt der „Sozialen Stadt“, eröffnete heute seine Pforten. Gruppen und Initiativen stellten ihr Informations- und Beratungsangebot vor.
Hier sind alle zu Hause: die Jungen und Alten, die Alleinstehenden und Familien, die Zauberer und Wortakrobaten, die Menschen, die helfen wollen und jene, die Hilfe benötigen, die Deutschen, Türken, Russen und all ihre Nachbarn anderer Kulturen. Ihnen bietet das Haus der Begegnung, kurz HadeBe, ausreichend Raum für einen regen Austausch, für Ideen und Projekte, die dem Gemeinwohl in Habinghorst dienen, Netzwerke schaffen und den Stadtteil somit weiter voran bringen.
Die Gruppen, Personen und Initiativen sind dabei das Fundament. Sie, gerade erst an der Lange Straße 51 eingezogen, füllen das Haus der Begegnung – ein Baustein der „Sozialen Stadt“ – künftig mit Leben. Bei der offiziellen Einweihungsfeier stellten die Protagonisten jetzt ihre Projekte sowie ihr Beratungsangebot der Öffentlichkeit vor.
Da wären der offene Computertreff des Linux-Microsoft-Clubs und das Wortcafé, in dem ein Mal pro Monat Autorenlesungen mit anschließender Diskussionsrunde statt finden. Da wäre der Magische Zirkel, der Workshops für angehende Zauberer anbietet. Und da wären das Projekt „Hilfe im Alltag“, das Generationencafé, das ab dem 22. September zum Stadtteilfrühstück einlädt, und der offene Stammtisch der Habinghorster Interessen- und Werbegemeinschaft. „Wir informieren über aktuelle Dinge wie Feste, die auf der Lange Straße noch anstehen“, erläuterte der Vorsitzende Karl-Heinz Schulte-Hullern. „Wir wünschen uns immer auch Anregungen, Lob und Kritik“, fügte er hinzu und übergab das Wort sogleich an weitere Akteure.
Rita Maria Jünnemann, Mitarbeitern der Verbraucherzentrale, informierte über die Energieberatung. Ab Mitte Oktober lade sie die Bürger zwei Mal im Monat zu einer offenen Sprechstunde ein – immer donnerstags von 14.30 bis 16.30 Uhr.
Weitere Beratungsangebote im HadeBe: Gesprächskreise der Selbsthilfegruppen oder das offene Müttertreffen. Zudem zieht auch eine katholische Einrichtung von der St. Josef-Kirche ins HadeBe. Das Beratungsbüro Rafael, eine Initiative des Pastoralverbunds Nord in Zusammenarbeit mit dem Caritasverband, ist künftig an der Lange Straße beheimatet. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter hoffen, hier mehr Resonanz zu finden. „Wir sind eine Gruppe, die Menschen in Not helfen will“, so Brigitte Jasper. Sie und ihre Mitstreiter haben bei Problemen stets ein offenes Ohr. Jasper: „Not macht einsam.“ Um eine solche Situation der sozialen Isolation zu überwinden, bietet Rafael ab dem 4. Oktober immer dienstags von 17 bis 18.30 Uhr Hilfe an.
12:58
Da kann ich ja von Glück reden, dass mir dieser Kommentar nicht auch gelöscht wurde...
22:44
Leider fehlt jetzt hier die Info zu dem Linux-Microsoft-Club. Dieser startet nämlich als erstes Projekt im HadeBe am Sonntag den 18.9. um 14:00 Uhr. Und dann jeweils jeden 1. und 3. Sonntag im Monat von 14:00 bis 18:00 Uhr. Mehr Infos gibt es unter http://www.lmc-castrop.de