Liebe ist. . .
13.02.2012 | 17:37 Uhr 2012-02-13T17:37:00+0100
Castrop-Rauxel.Haben Sie oder haben Sie nicht? Dran gedacht? Heute ist Valentinstag. Und wer bis jetzt noch keine Minute an ein Geschenk für seinen liebsten Menschen verschwendet hat, der sollte schleunigst damit anfangen. Wir helfen Ihnen auf die Sprünge. Mit Tipps für Spätzünder.
Sie mögen es klassisch und ihr bestes Stück ebenfalls? Dann haben die versammelten Blumenhändler in Castrop nur eine Antwort. „Rote Rosen“, sagt Christel Jeschke vom Blumengeschäft Jeschke Am Ort 7. Doch dass, Romantik hin oder her, natürlich auch auf den Preis geschaut werde. „Wir verkaufen auch viel Rundsträuße.“ Sind die denn so viel preiswerter? „Um die zehn Euro“, erzählt die Fachfrau. „Rote Rosen“, sagt auch Silvia Hoffmann vom Blumengeschäft Melzner im Eichenweg auf die Frage, was denn heute angesagt sei. „Die werden immer noch am meisten gekauft.“ Von Männern oder von Frauen? „Das hält sich inzwischen die Waage.“ Wobei Männer meistens spontan entscheiden würden, Vorbestellungen seien selten. Generell gilt: Sag es mit Blumen. „Am Valentinstag ist bei uns der Bär los“, sagt Hoffmann. Wie sie es selbst am Tag der Liebe hält? „Ich verschenke auch Blumen. Mein Liebster und ich achten auf die Schlanke Linie: Da kommen Pralinen nicht in Frage.“
Wobei es die auch im Angebot gibt. Beim Cafe Residenz in der Wittener Straße etwa. „Herzchen mit Pralinen gefüllt, die haben wir zum Valentinstag in jedem Jahr“, sagt Mitarbeiterin Melanie Reininghaus. Und, ja, sie würden auch gerne gekauft.
Generell ist auch beim süßen Feinschmecker am Valentinstag mächtig viel los. Und jedes Jahr hat die Backstube auch eine Überraschung bereit.
„Das gehört doch dazu, dass man sich mit etwas Süßem verwöhnt.“
Nicht schön süß, aber dafür schön teuer wird’s womöglich für den, der sich bei Juwelier Erkal am Münsterplatz nach einem Schätzchen für sein Schätzchen umsieht. Auch hier sollen Liebende für Liebende zum Tag der Liebe einkaufen. Uhren etwa, oder einen hübschen Ring. Für ganz kleines Geld sind derartige Schmuckstücke allerdings nicht zu bekommen.
Und dann gibt’ s noch die, die den Valentinstag einfach ignorieren. Hildegard Graf zum Beispiel. Die Castroperin ist gar nicht einverstanden mit dem versammelten Hype um die Liebe. „Das ist doch alles eine große Geldmachmaschinerie“, schimpft sie auf ihrem Weg durch die Einkaufsstraße. Was es im Hause Graf zum Valentinsdinner gibt? „Gemüsesuppe“, sagt die 53-Jährige. „Mit Einlage, wie immer.“
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