Kein Zufallsprodukt
29.01.2009 | 17:45 Uhr 2009-01-29T17:45:02+0100Integrationsbeauftragte Meltem Söylemez stellt erste Projekte vor. Vom Workshop bis zur interkulturellen Woche
"Gelungene Integration ist kein Zufallsprodukt" sagt Meltem Söylemez, seit Oktober letzten Jahres offizielle Integrationsbeauftragte der Stadt Castrop-Rauxel.
Die ersten Monate ihrer Amtszeit nutzte sie, um ehrenamtliche Akteure, Initiativen und Verbände, die sich den Bereich Migration teilen, kennen zu lernen. In den nächsten Monaten stehen die ersten Projekte an, um aus einem theoretischen Ansatz konkrete Hilfen zu entwickeln.
Im Mai gibt es einen "Auftaktworkshop", in dem Prioritäten künftiger Arbeit gesetzt werden sollen. Er soll Ziele definieren, die passenden Partner zuordnen. Weiter soll eine "Integrationslandschaftskarte" als Leitfaden über Hilfen, Beratung und Institionen entworfen werden, von A wie Ausländerbehörde bis Z wie Zeugnisanerkennung. Zum Jahresende soll ein "Integrationsmonitoring" stehen, das regelmäßig Daten und Fakten sammelt, vergleicht und zur Versachlichung gesellschaftspolitischer Debatten beiträgt.
Bereits terminiert wurde die Neuauflage der "Interkulturellen Woche" unter Federführung der Verwaltung. Sie findet vom 28. September bis zum 3. Oktober statt und soll das Zusammenleben der Kulturen, das Aufeinanderzugehen und das gemeinschaftliche Erleben in den Vordergrund stellen. Neben Kirchen, öffentlichen Institutionen und Organisationen sind auch gerade Künstler und Kultureinrichtungen zum Mitmachen eingeladen. Denkbar sind Diskussionsveranstaltungen, Lesungen, Kunstausstellungen, Musik-, Film-, Theater- und Tanzveranstaltungen. Meldungen werden bis Anfang März im Integrationsbüro entgegen genommen. ver
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