Ikea bleibt in Castrop-Rauxel weiter im Rennen

Foto: dapd

Castrop-Rauxel.. „Das Interesse von Ikea an Castrop-Rauxel ist nach wie vor sehr stark“, sagt Bürgermeister Johannes Beisenherz und bestätigt, dass die Stadt weiterhin in Kontakt mit den Schweden ist. Als möglicher Standort kommt nur die ehemalige „Xscape“-Fläche in Frage.

Ein halbes Jahr ist es her, dass erstmals über eine mögliche Neuansiedlung des schwedischen Möbelriesen Ikea auf der sogenannten Xscape-Fläche direkt an der A 42 geredet wurde. Damals war schnell klar, dass die Schweden die Europastadt schon länger im Visier haben. Und es sieht ganz so aus, dass sie die einmal geknüpften Kontakte auf keinen Fall aus der Hand geben wollen, vielmehr richtig scharf auf eine Ansiedlung zwischen B 235 und A 42 sind.

Auf Anfrage unserer Zeitung bestätigt Bürgermeister Johannes Beisenherz, dass die Bande eng und enger werden. „Das Interesse von Ikea an Castrop-Rauxel ist nach wie vor sehr stark.“ So finden hinter den Kulissen längst weiterhin Gespräche statt und diese sollen selbstverständlich auch in Zukunft laufen. Damit sei klar, so Bürgermeister Johannes Beisenherz, dass die Europastadt keineswegs aus dem Rennen sei. Im Gegenteil: „Die Schweden halten Castrop-Rauxel für einen interessanten Standort.“

Diese heiße Standortneigung ist das Ergebnis einer Inspektions-Tour durchs nördliche Ruhrgebiet, auf der sich Vertreter des Unternehmens mehrere für eine geplante Expansion in Frage kommende Niederlassungsorte angeschaut haben. Die Route führte an der A 42 entlang - und siehe da, die sogenannte Xscape-Fläche, also die Freifläche gegenüber vom Haus der Wirtschaft, gefiel den Schweden ausgesprochen gut.

Direkt an der Autobahnabfahrt

„Der Standort wurde genau geprüft und hat sich als ideal erwiesen“, erklärte der von Ikea beauftragte Flächenentwickler, der schon Wochen vor der Besichtigungs-Tour erste Gespräche über einen möglichen Ikea-Standort in Castrop-Rauxel mit Stadtspitze und Wirtschaftsförderung geführt hatte. „Das Areal liegt direkt an der Autobahnabfahrt. Man müsste also nicht erst durch ein Wohngebiet fahren, um den Standort zu erreichen“, nannte der Planer nur zwei der für das große Interesse ausschlaggebenden Kriterien.

Ein besseres Areal kann man nicht finden“, so der Planer weiter. Die Freude bei der Stadt über einen möglichen Ikea-Standort, der durch die weiter laufenden Gespräche keineswegs in die Ferne gerückt ist, ist groß. „So eine Ansiedlung kann man doch nur begrüßen“, betont Johannes Beisenherz. „Diese Chance sollte sich die Stadt nicht entgehen lassen.“