Hospiz wird unterstützt
07.08.2010 | 18:00 Uhr 2010-08-07T18:00:00+0200
Wir sind in Dortmund mit offenen Armen empfangen worden“, freut sich Elisabeth Grümer, die ihrem lang gehegten Traum, ein Hospiz zu bauen, jetzt endlich ein Stück näher kommt.
Zügig soll es mit dem Hospizbau in Dortmund an der Grenze zu Castrop-Rauxel voran gehen. Nachdem die Bezirksregierung Münster grünes Licht für den Grundstückstausch (unsere Zeitung berichtete) gegeben hat, wird es jetzt Zug um Zug gehen, hofft Hospizgründerin Elisabeth Grümer zusammen mit Ralf Sprave und Hans-Hugo Kurrek. „Die Grundstücksverträge werden kurzfristig geschlossen. Wir haben die volle Unterstützung der Stadt Dortmund und auch der Sparkasse Dortmund, die 30 Stiftungen betreut und fühlen uns dort absolut gut aufgehoben“ freut sich Elisabeth Grümer.
Dortmunds Stadtdirektor Siegfried Pogadl ließ der Stiftung ein Schreiben zukommen, in dem es heißt: „Gern bestätige ich, dass die Sozialverwaltung das dem Vorhaben zu Grunde liegende Fachkonzept nach den einschlägigen Vorschriften des Wohn- und Teilhabegesetzes sowie nach pflegefachlichen und auch sozialplanerischen Gesichtspunkten positiv geprüft und beurteilt hat. Insgesamt komme ich somit zu dem Ergebnis, dass die Errichtung eines weiteren stationären Hospizes in Dortmund unterstützenswert ist.“
Das Hospiz soll ein Anlaufpunkt für jeden sein, der die Dienste in Anspruch nehmen möchte. Der Einzugsbereich wird wohl Castrop-Rauxel und Dortmund sein, vermutet die Stiftungsinitiatorin. Die Tour de Hospiz, die am 25. September stattfindet, wird vom Castrop-Rauxeler Ehrenbürger und SPD-Ehrenvorsitzenden Hans Ettrich eröffnet, der auch Bürgermeister der Stadt war. Mit ihm zusammen gibt Ernst Prüsse, Fraktionsvorsitzender der Dortmunder SPD den Startschuss für die Wohltätigkeitstour, die Geld in die Hospizstiftung bringen soll.
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Das Ding wird mit Frau Grümer nie gebaut!