Generationswechsel im Rochus-Hospital
21.01.2009 | 18:37 Uhr 2009-01-21T18:37:24+0100Katholisches Krankenhaus verabschiedete Chefarzt Dr. Rudolf Erhart gestern Abend in den Ruhestand.Der 44-jährige Dr. ...
... Christian Szymanski übernimmt die Leitung der Inneren Medizin Generationswechsel an der Glückaufstraße: Nach über 19-jähriger Tätigkeit als Chefarzt der Inneren Medizin am St. Rochus-Hospital verabschiedete sich Dr. Rudolf Erhart gestern im Rahmen einer Feierstunde in den Ruhestand."Mit Dr. Erhart verlässt ein Mediziner das Haus, der sich unermüdlich für die Patientinnen und Patienten Castrop-Rauxels eingesetzt hat", würdigt Rochus-Geschäftsführer Thomas Tiemann. "Durch seine hervorragenden Kontakte zu den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten - viele davon haben große Teile ihrer stationären Laufbahn im St. Rochus-Hospital durchlaufen - wurde eine reibungslose Zusammenarbeit in der ambulanten und stationären Versorgung ermöglicht", so Tiemann.Besonders hervorzuheben sei die Integration der Inneren Medizin des Katholischen Krankenhauses in das Darmzentrum Ruhr: dem ersten zertifizierten Darmzentrum Deutschlands. Weiterhin wurde unter Begleitung von Dr. Erhart die kardiologische Versorgung der Bevölkerung vorangetrieben und im Jahr 2007 eine Brustschmerzeinheit, neudeutsch "Chest-Pain-Unit", in Castrop etabliert.Als Nachfolger konnte Dr. Christian Szymanski (44) für die Leitung der Inneren Abteilung gewonnen werden. "Mit seinem Schwerpunkt in der Gastroenterologie ist Dr. Szymanski hervorragend geeignet, die bislang von Dr. Erhart geführte Abteilung in seinem Sinne weiterzuführen und mit neuen und zusätzlichen Impulsen zu versehen", versichert die Geschäftsführung.Durch seine langjährige Tätigkeit als Oberarzt einer Bochumer Klinik bestanden zwischen Dr. Szymanski und dem Rochus-Hospital bereits intensive Kontakte durch die kooperative Behandlung von Patienten. Nachdem es Dr. Szymanski aus beruflichen Gründen zuletzt für mehrere Jahre in den südlichen Teil Deutschlands verschlagen hat, freut er sich nun darauf, wieder im Ruhrgebiet tätig zu sein.
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