Freie Fahrt - ab Mittwoch
16.03.2011 | 18:25 Uhr 2011-03-16T18:25:00+0100
Castrop-Rauxel. Der Umbau des Deininghauser Bachs macht Fortschritte. Am 23. März wird ein Teil der Schulstraße für den Verkehr wieder freigegeben.
In Rauxel geht’s voran: Nach rund anderthalb-jähriger Bautätigkeit und Verzögerungen durch einen harten Winter mit Bodenfrost und starken Schneefällen sind die Arbeiten im ersten Bauabschnitt des Deininghauser Bachs zwischen Bahnhof- und Clemensstraße fast abgeschlossen. Ilias Abawi, Sprecher der Emschergenossenschaft: „Wir sind im Großen und Ganzen gut durch den extremen Winter gekommen, und froh, dass der Stand nun erreicht ist.“
Ab Mittwoch, 23. März, wird sich die „neue“ Schulstraße in diesem Bereich dann erstmals als Einbahnstraße öffnen und zusammen mit der Clemensstraße von der Emschergenossenschaft für den Verkehr freigegeben. Ilias Abawi: „Damit kehrt dort wieder ein bisschen Normalität ein.“ Besonders für die Anwohner werde dies eine Entlastung sein, zumal auch die Umfahrung dann nicht mehr nötig sein wird. Abawi: „So wird es in Zukunft in den anderen Bereichen überall aussehen.“
Natürlich wird sich das Teilstück noch nicht in seinem endgültigen Glanz zeigen. „Kleinere Restarbeiten sind sicherlich noch nötig und es kann sein, dass rechts und links der Straße auch Teile des Baumaterials gelagert werden müssen.“ Leider lasse sich das Wohnen am Wasser trotz der Fertigstellung des ersten Bauabschnitts noch nicht realisieren. Abawi: „Eine Gewässerflutung geht nicht abschnittsweise, da das Wasser ja dann immer wieder umgeleitet werden müsste.“ Also wird erst zu m Ende hin, also zur Fertigstellung der Gesamtmaßnahme im Frühjahr 2013 mit einem Durchfluss zu rechnen sein.
Bereits am heutigen Donnerstag beginnen Sondierungen des Kampfmittelräumdienstes in einem weiteren Bauabschnitt, westlich der Kunostraße. Die Umfahrung um die katholische Kirche wird nicht mehr benötigt und zurückgebaut. Zum Schutz der neuen Straße vor Beschädigung, zur Gewährleistung von einheitlich aussehenden Bäumen und aus technischen Randbedingungen werden die Tragdeckschicht und die Pflanzung der Alleebäume erst nach Gesamtfertigstellung ausgeführt.
Die Arbeiten in den Abschnitten 2 und 3 bis kurz vor die Maxstraße laufen seit vergangenem Mai ebenfalls auf Hochtouren. In Kürze wird die Emschergenossenschaft die Baustelle um den 4. Abschnitt bis hinter die Kunostraße erweitern. Die Umverlegung der Versorgungsleitungen im Bereich Maxstraße ist bereits weitestgehend erfolgt. Ab heute stehen nun die Sondierbohrungen des Kampfmittelräumdienstes für den 4. Abschnitt an. Ab diesem Zeitpunkt ist bereits mit temporären Einschränkungen zu rechnen.
Sobald die Trasse freigegeben ist, wird die Emschergenossenschaft östlich der Maxstraße mit den Bohrungen für eine weitere Bohrpfahlwand beginnen. Mit Öffnung der Clemens- und Schulstraße am 23. März werden die Zufahrten aus Richtung Liebig- und Kunostraße gesperrt. Die Zufahrt von der Maxstraße wurde bedingt durch das Aufstellen des Bohrgerätes bereits geschlossen.
Die Schulstraße ist dann von der Kuno- bis zur Clemensstraße nur für Anlieger freigegeben. Eine kleine, im Besitz der Emschergenossenschaft befindliche Fläche an der Kunostraße, wird zur Zwischenlagerung von Baumaterialien genutzt. Danach geht es mit den bereits bekannten Arbeitsabläufen wie Teilaushub, Abriss des alten Trogs, Verbau, Bodenplatte, Wände u.ä. weiter.
Über diese weiteren Maßnahmen hat die Emschergenossenschaft die Bürger und Anwohner bereits am gestrigen Mittwoch mit Informations-Flyern informiert.
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