Feuerwehrmann gesteht Brandstiftung in Castrop-Rauxel
18.01.2010 | 13:24 Uhr 2010-01-18T13:24:00+0100
Castrop-Rauxel. In der Nacht zu Montag brannten Strohballen einer Scheune an der Bodelschwingher Straße. Ein 21-jähriges Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr hat inzwischen gestanden, den Brand gelegt zu haben. Ob auf sein Konto auch die Brände von zwei Gartenlauben gehen, ist noch unklar.
Nach der Festnahme eines Tatverdächtigen nach einem Scheunenbrand auf der Bodelschwingher Straße im Ortsteil Schwerin, hat ein 21-jähriges Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr in seiner Vernehmung ein Geständnis abgelegt und die Tat zugegeben. In der Nacht zu Montag, 18. Januar, wurden die Einsatzkräfte gegen 0.15 Uhr zu dem Brand gerufen.
In diesem Fall brannten Strohballen in einer Scheune auf der Bodelschwingher Straße. Tiere konnten noch aus dem Brandbereich herausgeführt werden. Durch die Feuerwehr wurde der Brand gelöscht. Die Höhe des Sachschadens liegt bei ca. 250.000 Euro, so die Polizei. Zurzeit prüfen die Ermittler zusammen mit der Staatsanwaltschaft Dortmund, ob er noch für weitere Brände in Frage kommt. Der 21-jährige aus Castrop-Rauxel war am Montag in den frühen Morgenstunden festgenommen worden
Sieben Verletzte durch Feuer in einem Keller
Wie berichtet, brannte am Sonntag, 17. Januar, gegen 3.10 Uhr im Keller eines Mehrfamilienhauses auf der Wittener Straße. Die Ursache ist noch ungeklärt. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen. Sieben Bewohner wurden mit Verdacht einer Rauchgasvergiftung in Krankenhäuser gebracht. Für die Dauer der Löscharbeiten wurde die Wittener Straße gesperrt. Die Höhe des Sachschadens steht noch nicht fest.
Zu noch einem Kellerbrand kam es ebenfalls am Sonntag gegen 21.20 Uhr Am Rotdorn. In diesem Fall mussten 13 Personen mit leichten Rauchgasvergiftungen in Krankenhäuser gebracht werden. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 10.000 €, so die Polizei.
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