Fanel Cornelius plant "Oldies Night" im Mythos

Wieder einmal auf neuen Pfaden wandelt der Castrop-Rauxeler Entertainer Fanel Cornelius mit seinem Projekt Oldies Night. Im Tanzpalast Mythos seines Heimatstadtteils Habinghorst will sich Cornelius im Wechsel als Live-Sänger und Disc-Jockey präsentieren. Ist die Premiere erfolgreich, hat er weitere Oldies Nights in Planung.

Habinghorst.. Fanel Cornelius verspricht für Freitagabend, 5. Juni, das "das Beste aus den 50er-, 60er- und 70er-Jahren." Das "Oldies" im Titel der Veranstaltung soll sich allerdings nur auf die Musik und nicht auf das Publikum beziehen. "Angesprochen fühlen sollen sich alle Altersgruppen", sagt Fanel und fügt hinzu: "Ich kenne viele Zwanzigjährige, die voll auf Elvis abfahren." Womit schon einer seiner Lieblingsinterpreten genannt wäre.

Gleichzeitig macht der Habinghorster aber auch klar, dass er ein großes musikalisches Spektrum von Rock über Disco Fox und Jive bis hin zu Tango bieten und auflegen werde. Darüber hinaus kündigte er an, auch ein Faible für die deutschsprachige Musik, zum Beispiel Marianne Rosenberg, zu haben. "Da gibt es unheimlich viele vergessene Schätze, die zu heben sind", sagt der Künstler mit den rumänischen Wurzeln.

Je nachdem, wie es am Freitag läuft, will Cornelius im September die zweite Auflage anbieten. Er stellt sich dabei vor, dass möglichst viele Besucher auch in den Klamotten der vergangenen Epochen auftauchen, etwa im Disco-Look von John Travolta. Auch fände er es toll, wenn sich vielleicht ganze Tanzschulkurse entsprechend mit Kostümen ausstatteten und dort als Gruppe aufträten.

Seine sozialen Aktivitäten, mit denen er zuletzt der Familie Grafe mit der kleinen Lara zur Finanzierung einer Delfintherapie verholfen hat, will Fanel auf jeden Fall beibehalten, wie er versichert. Auch soll "sein" Stadtteil Habinghorst, für den er zuletzt bei der Eröffnung der Lange Straße spielte, weiter einen Schwerpunkt bilden.