Einweihung der Lange Straße im Frühjahr 2015

Voller Tatendrang und mit viel Optimismus gehen die Geschäftsleute der Lange Straße in das neue Jahr. Im März 2015 soll die Einkaufszone offiziell eingeweiht werden - ein weiterer Schritt innerhalb des Projektes "Soziale Stadt Habinghorst".

Habinghorst.. Kurz vor Weihnachten hatte Armin Fiolka, kommissarischer Vorsitzender der Interessen- und Werbegemeinschaft (Inwerb), Bürgermeister Johannes Beisenherz und Stadtentwickler Martin Oldengott in sein Polster- und Möbelgeschäft eingeladen, um sich zu bedanken. "Das, was von den Mitarbeitern der Stadtverwaltung für unser Quartier geleistet wird, ist hervorragend. Die Zusammenarbeit ist fantastisch. Wir Bürger sind zufrieden und die Verwaltung hat sich ein Lob verdient", erklärte Fiolka und ließ die beiden Gäste aus dem Rathaus auch die Aufbruchstimmung an der Lange Straße spüren. "Unser Bürgerverein steht. Die Personen, die zur Wahl stehen werden, sind bekannt", verkündete Fiolka. Die Gründungsversammlung soll Ende Februar stattfinden. "Und die Inwerb", versprach Fiolka, "wird es weiter geben. Auch hier sind die Mitglieder des künftigen Vorstands bereits bekannt."

Einweihung im März

2015 wird die Stadtteilarbeit der Bürger damit auf insgesamt drei "Schultern" verteilt:

  • der Bürgerverein wird sich um die Entwicklung des gesamten Stadtteils kümmern,
  • der Stadtteilbeirat wird weiter das Landes-Förderprojekt Soziale Stadt Habinghorst begleiten,
  • die Inwerb wird die Interessen der Geschäftswelt vertreten.
Von den Geschäftsleuten wurde bereits in diesem Jahr die Weihnachtsbeleuchtung in der Einkaufszone auf LED-Technik umgerüstet. Und im nächsten Jahr wird es wieder die traditionellen verkaufsoffenen Sonntage geben. Gleich den ersten sollten sich alle Habinghorster - und nicht nur die - dick im Kalender anstreichen. "Am 29. März feiern wir unser Frühlingsfest und gleichzeitig auch die Einweihung der neuen Lange Straße. Da lassen wir es richtig krachen", kündigte Armin Fiolka an.

Veränderungen im Miteinander

Armin Fiolka betonte gegenüber dem Bürgermeister und dem Stadtentwickler Oldengott, dass es neben den baulichen Veränderungen im Quartier Lange Straße vor allem Veränderungen im Miteinander gibt. "Wer vorher aneinander vorbei rannte, spricht jetzt miteinander. Der Prozess kommt an bei den Menschen und bringt sie zusammen", sagte Fiolka.

Der Bürgerverein, das machte Martin Oldengott deutlich, brauche jetzt jede Unterstützung. "In zwei Jahren wird es keine Verlängerung der Landesförderung mehr geben. Dann braucht der Bürgerverein professionelle Hilfe der Stadt. Wir müssen dann ein Stadtteil-Management zur Unterstützung des Ehrenamtes anbieten", so Oldengott.

An Ideen, die Attraktivität des Quartiers Lange Straße zu steigern, mangelt es derzeit nicht. Zum Beispiel wird über Aktionen in den Hinterhöfen nachgedacht. Außerdem gibt es ja weiter Landesgelder - unter anderem für die Gestaltung von Fassaden.