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Bauarbeiten

Ein Bach nimmt Gestalt an

18.05.2010 | 11:59 Uhr
Ein Bach nimmt Gestalt an

Castrop-Rauxel.Trotz des langen und harten Winters geht der Bau des neuen Gewässertroges für den Deininghauser Bach zügig voran. Die Emschergenossenschaft wird termingerecht bis etwa Ende Juli 2010 fertig sein. Dabei werden einige Arbeiten zeitlich vorgezogen.

Im August sollte mit den Arbeiten im 2. Abschnitt bis zur halben Florianstraße begonnen werden. Da die Emschergenossenschaft zwischenzeitlich zusätzliche Flächen für Verkehrsumleitungen gewinnen konnte, ist es nun möglich, mit dem nächsten Bauabschnitt bereits in den kommenden Tagen zu beginnen und diesen bis kurz vor die Maxstraße auszuweiten.

Mit den Sondierbohrungen des Kampfmittelräumdienstes sowie der Einrichtung der Umfahrung für die südliche Clemensstraße wurde bereits begonnen. Sobald die Umfahrung für die Florianstraße - cirka Ende Mai - eingerichtet ist, werden die eigentlichen Arbeiten beginnen.

Hier will die Emschergenossenschaft den Wasserlauf als offenen Kanal gestalten. Fotos: Karl Gatzmanga / WAZ FotoPool

Die Bürger und Anwohner der betroffenen Straßen werden in den kommenden Tagen von der Emschergenossenschaft per Postwurfsendung über die künftigen Straßensperrungen und Umleitungen informiert. Auf der Rückseite des Flyers werden alle Straßensperrungen sowie Umfahrungen bildlich dargestellt. Alle Änderungen werden darüber hinaus auch vor Ort ausgeschildert. Die Emschergenossenschaft weist darauf hin, dass die neuen Umfahrungen nur für den Anliegerverkehr freigegeben sind. Zudem wird das derzeitige Baulager von der Schulstraße 11 auf die verbandseigene Fläche am Deininghauser Bach im Bereich Alleestraße verlegt.

Zudem war ursprünglich geplant, den Gewässertrog abschnittsweise zu erstellen und dann am Schluss von der Bahnhofstraße aus beginnend mit dem Rückbau des alten verrohrten Troges, der Straßenentwässerung, der Stra-ßenwiederherstellung und Gestaltung zu beginnen. Stattdessen wird die Emschergenossenschaft die begonnenen Abschnitte nun komplett fertig stellen.

Dies führt dazu, dass die Bauarbeiter in den einzelnen Abschnitten jeweils ein paar Monate länger verweilen, dafür diese dann aber fertig verlassen. In der Summe ergibt sich dadurch keine längere Bauzeit, sie wird nur in den einzelnen Abschnitten in einem statt in zwei Teilschritten umgesetzt. Pausen ohne Baustellentätigkeiten entfallen damit zur Entlastung der Anwohner. Sollten Bürger oder Anwohner Fragen haben oder sich informieren wollen, steht ihnen die Emschergenossenschaft an folgenden Terminen im Baubüro an der Moritzstraße 1 zur Verfügung: am Donnerstag, 27. Mai, von 16 bis 18 Uhr sowie am Mittwoch, 23. Juni, ebenfalls von 16 bis 18 Uhr.

Gerhard Römhild

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