Ehrliche Lobhudelei
23.07.2007 | 06:40 Uhr 2007-07-23T06:40:19+0200Intendant Sebastian Heindrichs begrüßte zum Auftakt der neuen Spielzeit sein Team und die Ehrengäste mit launigen Worten im WLT-Studio
Christine Westermann und Götz Alsmann verabschieden ihre prominenten "Zimmer-frei"-Kandidaten stets mit einer ultimativen Lobhudelei. WLT-Intendant Sebastian Heindrichs begrüßte gestern zur traditionellen Spielzeit-Eröffnung die offiziellen Gäste mit mehr als wohlwollenden Worten. Wobei diese genauso ehrlich gemeint waren wie die Freundes-Kommentare im WDR-Fernsehen.
Nur kurz ist der Moment, in dem einmal im Jahr alle am Theater Beschäftigten an einem Ort versammelt sind. Pünktlich um 10 Uhr begrüßte der Intendant die Runde im relativ dunklen Studio. Das hatte während der vierwöchigen Theaterferien einen neuen Bühnenboden bekommen, so dass erst einmal frischer Wind hineingelassen werden musste. Doch das Gebläse hatte noch nicht alle lästigen Gerüche vertrieben, so dass das Team froh war, ins Freie zum obligatorischen Fototermin entlassen zu werden.
Ausdrücklich bedankte sich Sebastian Heindrichs bei SPD-Landtagsabgeordneter Gabriele Sikora. Er erinnerte an die letzten turbulenten Jahre, als das WLT um seine Existenz kämpfen musste. "Diese hängen mir persönlich immer noch nach. Ich bin sicher, ohne Ihr Engagement in Düsseldorf hätten wir es nicht geschafft", würdigte der Intendant den Einsatz der SPD-Politikerin. Der weitere Dank galt auch Bürgermeister Johannes Beisenherz für seine "authentischen Fragen", mit denen er das WLT inhaltlich begleitet. Bei Horst Sommerfeld geriet Heindrichs ins Stocken, wusste er nicht, ob er ihn offiziell als Vorsitzenden der Volksbühne oder ganz einfach als ehrlichen Freund des WLT vorstellen sollte. Ein weiterer Dank richtete sich an Werner Lehmann, unter dessen Vorsitz der Förderverein des WLT einen enormen Aufschwung genommen habe.
Dann entließ Sebastian Heindrichs sein Team. "Ich hoffe, dass die Spielzeit genauso toll beginnt wie die letzte aufgehört hat." Auch Verwaltungsdirektor Günter Wohlfahrt freut sich auf eine spannende Theatersaison."Letzte Jahre hängen mir ganz persönlich noch nach"
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