Castropia 2015 - Das war der Auftakt

Kinder an die Macht! Was Herbert Grönemeyer einst forderte, wird im Parkbad Süd Wirklichkeit. Die Kinderspielstadt "Castropia" ist hier entstanden. Und die Kinder verwalten sie selbst, mit einem eigenen Bürgermeister, einem Stadtrat, eigener Währung und natürlich allen Geschäften und Betrieben, die eine richtige Stadt so braucht. Wir waren am ersten Tag mit der Kamera dabei.

Castrop-rauxel.. Im 27. Jahr des Casterix-Ferienprogramms kehrt die Spielstadt zurück. Bereits von 1996 bis 1998 gab es sie als Bad Rauxelbrunn an der Emsch. Neu in diesem Jahr: Die Kinder haben per Abstimmung den Namen selbst ausgesucht, ebenso wie das Stadtwappen.

Kinder wählen Bürgermeister

Fünf Tage lang simulieren die Teilnehmer im Parkbad Süd spielerisch das Stadtleben. Es gibt alle Institutionen, die es in einer richtigen Stadt auch gibt. Ein Bürgermeister wird am Dienstag gewählt, der Stadtrat entscheidet zum Beispiel darüber, ob Löhne erhöht werden oder die Pizzapreise gesenkt werden müssen. Bezahlt wird nicht in Euro, sondern in Casso und Tropicent, der Währung von Castropia.

Jedes Kind bekommt einen Personalausweis und sucht sich einen Job in der Stadt. Es gibt Bäcker, eine Post, eine Taxizentrale, eine Bank, eine Zeitung und vieles mehr. In dieser Zeit lernen die Kinder etwas darüber, wie eine Stadt eigentlich funktioniert. Der Spaß soll aber natürlich nicht zu kurz kommen.

"Echter" Bürgermeister zu Besuch

Am Montag begrüßte der Bürgermeister der "Partnerstadt" Castrop-Rauxel, Johannes Beisenherz, die zukünftigen Castropianer. Er findet das Projekt gut, sagt er: "Die Kinder lernen, wie man eine Stadt entwickelt. Und wir können von ihnen lernen, wie man kreativ und vielseitig an die Lösung von Problemen heran geht."

Kurzentschlossene können ihr Kind in diesem Jahr allerdings nicht mehr anmelden, die 150 Plätze sind ausgebucht.