Bühne frei für Gitti und die Spatzen
12.02.2012 | 16:33 Uhr 2012-02-12T16:33:00+0100
Castrop-Rauxel. Die fünfte Jahreszeit hat so langsam auch Castrop-Rauxel fest im Griff. Bestes Beispiel: die Gala der Roten Funken.
Karneval steht vor der Tür und es ist wieder an der Zeit, den inneren Jecken herauszulassen. Die Mitglieder des KG Rote Funken sind in dieser Disziplin besonders gut und freuen sich jedes Jahr ab Aschermittwoch auf den Beginn der fünften Jahreszeit.
Am Samstagabend, natürlich stilecht um 20:11 Uhr, wurde die Karnevalszeit standesgemäß mit einer Gala im Bürgerhaus Bövinghausen eingeleitet. Mit fast dreistündigen Programm wurden die Gäste ordentlich in Karnevalsstimmung gebracht. „Wir haben Vereinsmitglieder in jedem Alter, die Jüngsten sogar ab einem halben Jahr, bis hin zu 70- oder 80-Jährigen, die uns schon lange die Treue halten“, erzählt Organisationsleiterin Brigitte Appel, die als „Gitti“ mit den Castroper Spatzen auf der Bühne stand.
Bei der Organisation der Gala haben natürlich alle tatkräftig geholfen. „Ohne den Vorstand und die Mitglieder geht gar nichts. Bei so einer Veranstaltung muss alles Hand in Hand laufen, und da sind auch wirklich alle mit viel Eifer dabei“, so „Gitti“. Alle Mitglieder und Teilnehmer an der Gala freuen sich schon das ganze Jahr darauf. „Die Kleinsten aus der Kindergarde sind mit vier Jahren genauso aufgeregt wie die Erwachsenen vom Damenballett“, berichtet sie.
Beim Publikum fällt das aber natürlich nicht auf, ganz Profi stellen sich auch die Kleinen auf die Bühne und liefern ihre Show. Dazu wird geschunkelt, gesungen und gebützt was die Schminke aushält, und DJ Uwe, seines Zeichens selbst Vereinsmitglied und am Samstag für die Musik und Lichtshow zuständig, heizt dazu mit den passenden Songs ein, von BAP bis Höhner, die Gäste kennen natürlich ihre Texte. „Schön ist auch immer, wenn man Gesichter im Publikum wieder erkennt“, freut sich Brigitte Appel, „mein Mann und ich sind ja schon 40 Jahre im Karnevalsgeschäft, und man freut sich, wenn man merkt, dass die Leute ihrem Verein auch die Treue halten.“
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