Bewegende Trauerfeier für Norbert Kassner

Mit einem ebenso festlichen wie bewegenden Requiem haben gut ein Dutzend Priester, Familie, Weggefährten und Gläubige aus Ickern und ganz Castrop-Rauxel am Mittwoch morgen in der Ickerner Pfarrkirche St. Antonius Abschied von Altdechant Norbert Kassner genommen.

Ickern.. Auch der evangelische Pfarrer Jürgen Dittmer sowie sein früherer emeritierter Amtskollege Werner Schneider nahmen in ökumenischer Verbundenheit teil.

Der am Samstag im Alter von 90 Jahren verstorbene Priester hatte in dieser Kirche von 1968 bis zu seinem Ruhestand 1994 gewirkt, war zudem 16 Jahre von 1976 bis 1992 Dechant des Altdekanates Castrop-Rauxel. In teils sehr persönlichen Ansprachen würdigten Pastor Zbigniew Szarata als Pastor der Nachfolgepfarrei Corpus Christi und Pfarrer i. R. Walter Klose als jahrzehntelanger Mitbruder und Freund das Wirken des Verstorbenen.

Priestergruft auf dem Ickerner Kommunalfriedhof

Propst Andreas Coersmeier verlas ein Beileidsschreiben von Erzbischof Hans-Josef Becker, in dem dieser seine Wertschätzung für Kassner bekundete. Den musikalischen Rahmen setzte neben dem Kirchenchor mit Ralf Kiwit auch ein Neffe des Verstorbenen mit zwei Saxophon-Soli zur Gabenbereitung und zur Kommunion.

Seinen letzten Weg zum Friedhof nahm der Geistliche inmitten einer Prozession in einem weißen Leichenwagen, der von Sargträgern eskortiert wurde. Die letzte Ruhe fand Kassner wie bereits seine Vorgänger Adolf Frieling 1968 und Franz Hildebrand 1943 auf der Priestergruft des Ickerner Kommunalfriedhofes mit der markanten Pieta.