Bald soll der Bach plätschern
05.12.2011 | 17:01 Uhr 2011-12-05T17:01:00+0100
Castrop-Rauxel. Die fünfte und letzte Phase der Arbeiten am Deininghauser Bach hat laut Emschergenossenschaft begonnen.
Noch ist es eine riesige Baustelle. Und so mancher Anwohner kann sich vielleicht noch gar nicht so richtig vorstellen, wie das Ganze einmal aussehen könnte, wenn dann das Wasser im Bachlauf plätschern wird. Aber immerhin: Der Umbau – die Renaturierung -- des Deininghauser Bachs schreitet nach Auskunft der Emschergenossenschaft weiter zügig voran.
Viel hat sich getan, seit im Sommer an der Schulstraße das Bergfest mit den Anwohnern gefeiert wurde. Dabei war natürlich auch noch einmal zur Sprache gekommen, dass es schon einige Nerven kostet, so lange mit so einer großen Baustelle vor der Haustür zu leben.
Mittlerweile hat die Emschergenossenschaft nun auch die fünfte und damit letzte Bauphase an dieser Stelle begonnen, so das Unternehmen. Nach eigenen Angaben des Verbandes liegt die ökologische Verbesserung und Offenlegung des Gewässers damit voll im Zeitplan. Der Bach rückt näher!
Das Wetter spiele bislang sehr gut mit und man plane weiterhin die Gesamtfertigstellung vom Deininghauser Bach Ende 2012. „Wasser marsch“ könnte es dann heißen, wenn der Gewässertrog erstmalig geflutet wird.
Die Bauphase 1 (Bahnhofstraße bis einschließlich Clemensstraße, Beginn im Herbst 2009) ist bereits seit März 2011 fertig. Phase 2 (ab Clemensstraße bis hinter Florianstraße) wurde im Juni 2011 abgeschlossen.
Phase 3 (hinter Florianstraße bis einschließlich Maxstraße) soll bis Ende des Jahres fertig sein, verspricht das Unternehmen. Dann will die Emschergenossenschaft auch die Maxstraße wieder frei geben. Phase 4 (ab Maxstraße bis Knickpunkt vor Kunostraße) befindet sich derzeit im Bau, Phase 5 (ab Kunostraße bis Moritzstraße) begann kurz nach dem Bergfest, bei dem zahlreiche Bürger und Anwohner einen ersten Ausblick auf den künftigen Deininghauser Bach erlebten.
In den bereits fertig gestellten Abschnitten hat die Emschergenossenschaft nicht nur bereits die Wände und Bodenplatten angebracht, auch der zukünftige Gewässerboden ist schon vorhanden: Er besteht aus natürlichen Sohlsubstraten und Steinen, bedeckt mit Erde und einer provisorischen Eingrünung. Die endgültige Begrünung folgt noch, dann fehlt schließlich nur noch eines: der Befehl „Wasser marsch“!
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