Arian und Linna sind die Neujahrsbabys 2015

Geboren am ersten Tag des neuen Jahres - für viele werdende Eltern gibt es keinen schöneren Start ins neue Jahr. Gleich zwei Neujahrsbabys können nun in Castrop-Rauxel als ihren Geburtstag den 1. Januar angeben - Arian und Linna heißen sie.

Castrop-rauxel.. Es war das Evangelische Krankenhaus, wo das erste Baby des neuen Jahres das Licht der Welt erblickte. Arian heißt der 3140 Gramm schwere Junge. "Sehr glücklich", sei sie, sagt Mutter Jasmina. Die Einwanderin aus dem Kosovo hat bereits vier Töchter, wünschte sich aber schon lange einen Sohn. Nun kam der 51 Zentimeter große Nachwuchs an Neujahr um 1.30 Uhr auf die Welt. "Die Hebamme war sehr zufrieden", heißt es seitens der Klinik über die Geburt des kleinen Arian. Sie sei genau so verlaufen, wie eine Geburt ablaufen solle.

Leider nicht ganz optimal verlief währenddessen die Geburt des zweiten Neujahrsbabys im Rochus-Hospital. Hier kam am Donnerstag um 11.48 Uhr die kleine Linna zur Welt. Das 53 Zentimeter lange Mädchen war bei der Geburt noch schwach und kam deshalb zunächst in den Wärmeraum. Die Mutter wurde später auf die Intensivstation verlegt. Nach Auskunft des Krankenhauses besteht jedoch weder für das 3925 Gramm schwere Kind, noch für dessen Mutter Lebensgefahr. Trotzdem bleiben beide weiter zur Beobachtung auf der Station.

Geburten-Zählung auf Anfang

Mit den beiden Neugeborenen Linna und Arian beginnt die Zählung der Geburten in beiden Krankenhäusern nun wieder von vorn. Der Blick auf die Geburtenzahlen aus dem Jahr 2014 macht dabei deutlich, dass sich auch im vergangenen Jahr deutlich mehr werdende Eltern für das Rochus-Hospital entschieden haben. In dem Krankenhaus in der Castroper Innenstadt kamen im Jahr 2014 617 Kinder auf die Welt. Im Evangelischen Krankenhaus waren es im gleichen Zeitraum nur 326.

Dennoch konnte das EvK erneut zulegen. Denn im Vergleich zu 2013 kamen im Jahr 2014 drei Kinder mehr dort zur Welt. Im Rochus-Hospital gingen die Geburtenzahlen indes leicht zurück - um immerhin neun Geburten im Vergleich mit 2013.