Das aktuelle Wetter NRW 7°C
Bürgermeister appellierte...

Burbach darf Neonazis keine Basis bieten

11.03.2009 | 16:14 Uhr

Burbach. Rechtsradikale sollen in der Gemeinde Burbach keine Basis für ihre Aktivitäten finden. Dazu forderte Bürgermeister Christoph Ewers die Mitglieder des Gemeinderates in der Sitzung am Dienstagabend auf.

Ewers bezog sich auf einen Artikel in der Westfälischen Rundschau aus der vorvergangenen Woche. Am 4. März hatte die WR unter der Überschrift „Rechtsradikale rockten in der Grillhütte” darüber berichtet, dass sich Neonazis und mehrere einschlägig der rechtsradikalen Musikszene zuzuordnende Bands in der Niederdresselndorfer Grillhütte getroffen hatten. Dabei hatten Mitarbeiter des Staatsschutzes auch volksverhetzende Tendenzen festgestellt.

Christoph Ewers forderte die Ratsmitglieder auf, solchen Tendenzen einen Riegel vorzuschieben. Es sei wichtig, die Vereine und anderen Organisationen in den neun Ortsteilen auf die Gefahren hinzuweisen. Im Niederdresselndorfer Fall hatte ein bekannter Neonazi aus Lützeln die Grillhütte für die Veranstaltung gemietet.

Die Verantwortlichen des örtlichen Heimatvereins, dem die Hütte gehört, und Ortsvorsteher Rudi Georg waren nach eigenen Angaben erst durch die Siegener Polizei auf die Veranstaltung und deren Hintergrund aufmerksam gemacht worden. Georg hatte noch am Samstagabend Besuch von der Polizei gehabt. Unter dem Beifall des Plenums forderte Ewers, derartigen Wünschen entgegen zu treten.

Uli Geis

Empfehlen
Kommentare
Facebook
 
Kommentare
Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/865738/create

Aktuelle Fotos und Videos
Altpapiertour
Bildgalerie
WAZ Serie
Sternwallfahrt
Bildgalerie
Fotostrecke
Zeltparty mit Gentleman
Bildgalerie
KulturPur 2012
Aus dem Ressort
Von der Kneipe zur Kita - Allbau AG wandelt Immobilien um
Kinderbetreuung
In Dellwig verwandelte die Allbau AG eine Kirche in eine Kita, in Altendorf wurde gar eine Kneipe umgewidmet: Bis 2008 hatte die Wohnungsgesellschaft gut 300 Kita-Plätze geschaffen, seither sind mehr als doppelt so viele hinzugekommen. Derzeit sind vier Einrichtungen in Planung oder im Bau.
Die Ruine wird zum Lernhaus
Kinderschutzbund
Viele WAZ-Leser haben für das Lernhaus in Altenessen gespendet: Nun läuft der Umbau, im Sommer will der Kinderschutzbund das neue Gebäude eröffnen.