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Zusammengepresst wie die Ölsardinen

03.04.2008 | 14:54 Uhr

Sigrid Sahlberg ärgert sich über extrem volle Busse auf der Linie 260. Problematisch werde es vor allem vor schulbeginn und nach Schulschluss.

„Die Kinder stehen da oft zusammengepresst wie die Ölsardinen”, ärgert sich Sigrid Sahlberg über extrem volle Busse auf der Linie 260, mit der ihr zehnjähriger Sohn Jan allmorgendlich von der Haltestelle „Ostring” an der Horster zum ZOB Berliner Platz und mittags wieder zurück fährt.

„Nach Schulschluss gegen 13.30 Uhr ist es besonders schlimm. Da ist es sogar schon passiert, dass mein Sohn gar nicht aus dem Bus herauskam und eine Haltestelle weiter fahren musste”, sagt Sigrid Sahlberg. Sie fragt sich, ob die Vestische nicht die größeren Gelenkbusse oder zusätzliche Busse einsetzen könnte.

„Natürlich sind die Busse in den Stoßzeiten voller. Aber wenn beispielsweise Fahrgäste an einer Haltestelle stehen bleiben müssen, melden das die Fahrer über Funk an unsere Verkehrsaufsicht. Zudem werten wir unsere Beschwerdestatistik aus”, sagt Norbert Konegen, Pressesprecher der Vestischen. Wenn es irgendwo hake, reagiere die Vestische.

„Auf der Linie 260 besteht durch die parallel verkehrende Linie 265 in der fraglichen Zeit ein dichter Zehn-Minuten-Takt. Außerdem fährt um 13.44 Uhr noch ein zusätzlicher Eisatzwagen vom ZOB los”, so Konegen. Was den Einsatz eines Gelenkbusses angeht, verweist er auf die begrenzte Zahl dieser Busse, die ohnehin schon auf den besonders stark frequentierten Linien fahren würden. Konegen verspricht: „Wir werden das Fahrgastaufkommen auf der Linie 260 im Auge behalten.”n

Peter Ocklenburg

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Kommentare
13.03.2012
08:11
Zusammengepresst wie die Ölsardinen
von harry621 | #1

Warum funktioniert der öffentliche Nahverkehr in Freiburg so hervorragend, im Vergleich zu unserer Vestischen? Eine Anfrage beim VRR ergab das hier die Kosten ungleich höher wären. Haha, kosten die Busse hier mehr, ist der Sprit oder die Versicherung hier teurer, sind die Personalkosten hier höher? Nein. Freiburg ist ein teures Pflaster, bietet aber einen kostengünstigen und höchst komfortablen Nahverkehr. Vielleicht sollte man mal ein paar unserer hiesigen Manager dort zur Fortbildung schicken.
2,40 € für einen Fahrschein der Preisstufe A ist für diese Schrottfahrzeuge deutlich zu viel. Ein Vierfahrtenschein ist im Bus erst gar nicht zu erhalten. Warum auch, so macht man Kohle.
Elektronische Anzeigetafeln finden sich in Freiburg an nahezu jeder Haltestelle, hier sind die Abzockgötter stolz auf eine am ZOB.
In Freiburg habe ich in jeder Bahn einen oder 2 funktionsfähigen Fahrkartenautomaten. Wohlgemerkt: Im Verkehrsmittel. Hier muß ich so was suchen,

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