Zum Fassweitwurf gab’s reichlich Zielwasser

Hof Schlagkamp am Sonntag: Die Fetenstürmer richten das 5. Fass-Weitwerfen aus. 32 Teams kämpfen um den Sieg.
Hof Schlagkamp am Sonntag: Die Fetenstürmer richten das 5. Fass-Weitwerfen aus. 32 Teams kämpfen um den Sieg.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Auf dem Hof Schlagkamp traten 32 Teams gegeneinander an. Die meisten Teilnehmer landeten beiihrem Wurf im Wassergraben. Während und vor allem am Ende der Veranstaltung floss der Gerstensaft

Kirchhellen..  Zwei leere Fässer, einen Baumstamm, etwas Sand und eine mit Wasser gefüllte Grube - viel mehr braucht es nicht für eine gelungene Partyveranstaltung in Kirchhellen: Die „Fetenstürmer“ hatten am Pfingstsonntag zum alle drei Jahre stattfindenden „Fassweitwurf“ auf den Hof Schlagkamp an der Gartenstraße eingeladen.

Entsprechend lang war es her, dass in Kirchhellen - zumindest unter Wertung - das letzte Bierfass durch die Luft geschleudert wurde. Doch vielen Teams und Kegelklubs, darunter solche mit so klangvollen Namen wie Die Herren der Rinne („Ganz eindeutig der Höhepunkt unseres Clublebens“, so ein Teilnehmer), Prost Patrouille, Promille-Jäger oder auch die Fasskiller, merkte man die lange Pause nicht an: Souverän schleuderte man nach kurzer Aufwärmphase die leeren Behälter durch die Luft. Bei den Herren bestand das Wurfobjekt aus einem leeren, 50 Liter fassenden Behältnis, für die Damen galt es, immerhin noch ein leeres 30-Liter-Fass fliegen zu lassen. Glück für die Werfer: Zumindest der Inhalt der Fässer wurde vor dem Wettkampf entfernt.

Baumstamm über dem Wassergraben

Um den Schwierigkeitsgrad noch etwas zu erhöhen, hatten die Veranstalter wieder eine Hürde aufgebaut: Für die Teilnehmer führte der Weg in der abgezäunten Arena zunächst auf einen Baumstamm, der quer über einen Wassergraben gelegt worden war. Dann hieß es, das Gleichgewicht zu behalten: Erst von dieser Position aus durfte das Fass geworfen werden. Während die Behälter zumeist erstaunlich sicher im eigens dafür präparierten Sand landeten, konnten viele Werfer, vor allem unter zunehmendem Biergenuss, ein Bad im Wassergraben nicht mehr verhindern. Sehr zur Freude der rund 300 Zuschauer, die sich bei strahlendem Sonnenschein und lauter Partymusik das Spektakel nicht entgehen ließen.

Für die Teilnehmer des strapaziösen Wettbewerbs gab es aber auch noch etwas zu gewinnen: Auf die Fassweitwurf-Sieger warteten 50 Liter Bier, für die Plätze zwei und drei wurden immerhin noch 30 beziehungsweise 15 Liter Gerstensaft spendiert.

Gelegenheit, die Preise dann auch direkt zu verzehren, bot sich im Anschluss an den Wettstreit. Denn nach getaner Arbeit und der Siegerehrung wurde munter weitergefeiert, die „Fetenstürmer“ hatten schließlich auch für den Abend zu einer Party geladen.