Workshop über Arznei-Reste im Abwasser

Immer häufiger hört man von Mikroverunreinigungen in Gewässern. Dazu gehören auch Reste von Medikamenten, die über das Abwasser in die Flüsse und Bäche gelangen. Diese Partikel sind so klein, dass sie in Kläranlagen nicht herausgefiltert werden können. Die Kläranlage der Emschergenossenschaft in der Welheimer Mark hat zwar eine effektive Reinigungsleistung, doch auch diese Kläranlage kann viele Mikroverunreinigungen nicht herausfiltern.

Eine technische Umrüstung macht aus Sicht der Emschergenossenschaft derzeit wenig Sinn, da es nicht die Technologie gibt, die eine vollständige und unschädliche Beseitigung aller Spurenstoffe ermöglicht. Vielmehr ist es ihr Anliegen, dafür zu sorgen, dass die Stoffe erst gar nicht ins Abwasser gelangen.

Die Mitarbeiter in den Gesundheitsberufen sind dabei die Schlüsselakteure. Sie können maßgeblich dabei helfen, den Eintrag der Spurenstoffe ins Abwasser zu mindern. Daher veranstaltet die Emschergenossenschaft gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe einen Workshop, der sich speziell an Ärzte sowie an Krankenhausbeschäftigte richtet: „Arzneimittel im Wasser: Herausforderung für Medizin und Technik“ findet am Donnerstag, 26. Februar um 18 Uhr an der Robert-Schimrigk-Straße 4-6 in Dortmund statt.