Wo die Bottroper zu Ostern die frische Luft genießen können

Jetzt kann der Frühling bitte kommen. Wir wollen raus in die Natur.
Jetzt kann der Frühling bitte kommen. Wir wollen raus in die Natur.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Ein Spaziergang oder eine Radtour sind für viele Menschen eine lieb gewonnenes Feiertagsritual. Wir geben Tipps, wohin der Weg führen könnte.

Bottrop..  Ostern, gefühlt bedeutet das auch Frühling. Der Drang nach draußen, an den Feiertagen wird er groß.

Ein klassischer Osterspaziergang oder auch eine Radtour gehören für viele Menschen traditionell zu den Feiertagen. Zwar sind die Wetteraussichten in diesen Tagen trübe, aber zumindest durchwachsen soll es am Ostersonntag und Ostermontag sein.

Und gegen die Kälte hilft ja bekanntlich warme Kleidung.

Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub und der Bottroper Heimatverein haben zwei Tourenvorschläge ausgearbeitet. Wen es also an die frische Luft zieht auf der Suche nach dem ein oder andern Frühlingsboten, vielleicht sind die Vorschläge ja das Richtige. Immerhin zeigen sie schöne Ecken der Stadt und die beiden Clubs haben noch ein paar Tipps, worauf es sich bei der Route zu achten lohnt.

Zu Fuß durch Stadtwald und Stadtgarten

Mathias Streicher, der Vorsitzende des Heimatvereins hat die Route für den Osterspaziergang vorgeschlagen. Der Stadtgarten und die Stadtteiche sind das Ziel. Streichers Tipp: Auch mal abseits der Wege nach den Besonderheiten Ausschau halten.

Er beginnt seine Runde am Marienhospital, allein das sei aufgrund seiner interessanten Flügel-Bauform einen Blick wert. Dann geht’s über die Bahngleise in Richtung der Teiche. Die Gleise waren übrigens Teil der Personenstrecke von Duisburg nach Quakenbrück, so Streicher. Herum um den linken Teich geht es über die Plaggenbahn wieder zurück Richtung Krankenhaus und dann in den Stadtgarten. Dort gehe der Blick dann „über die grünende Flur“ zum Overbeckshof. Vor dessen Terrasse gelte: „Kehre dich um, von diesen Höhen...“ um den Blick zum Marienhospital schweifen zu lassen. In der Nähe des Hofes locke dann der Blick auf die mächtige alte Rotbuche und wer mit Kindern unterwegs ist, der stoppt vielleicht am Spielplatz.

Weiter geht’s zum Torbogen und von dort zurück in Richtung Museum. Sollte es doch noch regnen biete sich ein Besuch dort an. Ansonsten weist Streicher auch auf den Nepomuk hin, die kleine Statue an der Randbrockstraße. Von dem aus geht es zurück zum Parkplatz oder Bushaltestelle.

Die Bottrop-Runde mit dem Fahrrad

Wer mag, kann sich auch auf das Fahrrad schwingen und seine Osterrunde auf zwei Rädern zurück legen – sofern das Wetter mitspielt oder die passende Kleidung parat ist. Der Vorschlag kommt vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) in Bottrop. Etwa 23 Kilometer lang ist die Tour und wer mag, kann entlang der Strecke einige Sehenswürdigkeiten und markante Punkte Bottrops. Auch Abstecher zum Haus Ripshorst oder zum Oberhausener Centro wären möglich – aber dadurch würde die Tour länger. Und mal ehrlich: An den Feiertagen haben die Geschäfte im Centro sowieso geschlossen.

Stattdessen können die Radler auf ihrer Tour den Golfpark Jacobi in Fuhlenbrock kennen lernen, führt die Route doch genau hierher entlang der alten Zechenmauer und über die ehemalige Bahntrasse. Vorbei an Halde Haniel und Bergwerk geht es dann weiter in Richtung der Stadtteiche. Bei hoffentlich gutem Wetter wäre das doch auch ein schöner Ort für eine kurze Pause bevor es weiter durch den Stadtgarten in Richtung Stadt und dann zur Halde Beckstraße geht. Wer mag, kann also eine Zwei-Haldentour aus der Route machen. Doch der Weg zum Gipfel ist nicht ohne – mit dem Rad.

Wer also darauf verzichtet kann gemütlich durch Batenbrock und Lehmkuhle gen Kanal radeln – und hier vielleicht an der Burg Vondern verweilen. Viel Vergnügen!