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Karneval

Witze über den geschmierten Christian

08.02.2012 | 15:36 Uhr
Witze über den geschmierten Christian
Prunksitzung der KG 13 und der Grün-Weißen Funken im Saalbau: De Hoeppemoetzjer aus Köln holen sich ihren Applaus ab. Foto: Heinrich Jung

Bottrop.   Bernd Stelter, Guido Cantz und Co. nehmen bei der Prunksitzung der KG 13 und der Grün-Weißen Funken Prominente und den Bundespräsidenten aufs Korn.

Spitzenkräfte des Kölner Karnevals wie Bernd Stelter, Guido Cantz oder die Tanzgarde „De Höppemötzjer“ servierten den Närrinnen und Narren ein hochkarätiges Fastelovend-Menü im Saalbau.

Es ist inzwischen Tradition, dass die KG 13 und die Grün-Weißen-Funken ihre Gemeinschaftssitzung 14 Tage vor Aschermittwoch abhalten, das Programm aber hat immer wieder Überraschungen parat.

Als launiger Sitzungspräsident bekannt

Ingolf Müller ist vielen Jecken seit Jahren als launiger Sitzungspräsident bekannt. Als er nach der hochgelobten letztjährigen Prunksitzung ankündigte, den Abend im kommenden Jahr noch toppen zu wollen, steckte er sich somit hohe Ziele - und enttäuschte nicht. Wieder einmal war es nicht nur das prominente Personal, das Müller zur Bespaßung der Jecken aufbot, auch die Mischung sorgte für Abwechslung im Programm.

Zum Aufwärmen schickte der Sitzungspräsident bei der 11. Karnevalssitzung das Stimmungsduo „Die Kalauer“, übrigens eine Entdeckung von Bernd Stelter, ins Rennen. die nahmen in bester Karnevalsmanier deutsche wie internationale Prominenz aufs Korn.

Das Publikum konnte vor Lachen kaum mehr atmen

Einer, der an diesem Abend besonders sein Fett weg bekam, war einmal mehr Christian Wulff. Mit interessantem, altphilologischem Wissen wartete Bernd Stelter auf: „Der Name Christian kommt ursprünglich aus dem Griechischen und bedeutet „der Gesalbte“, heute spricht man nur noch von „dem Geschmierten“.

Wenn schon die Rede auf geschmierte, scheiternde oder vorerst gescheiterte Politiker fällt, durfte auch der EU-Beauftragte für Internetfreiheit nicht fehlen. Auch zu Guttenberg musste einstecken, als Guido Cantz erstaunliche Parallelen zu Christian Wulff erkannte: „Beide scheiterten an Büroeinrichtungen. Zu Guttenberg am Kopierer und Wulff am Telefon“. Logisch, dass das Publikum vor Lachen teilweise nicht mehr atmen konnte und sich der ein oder andere Jeck die Tränen aus den geschminkten Augen wischte. Einen Tipp hatte Guido Cantz für zu Guttenberg noch auf Lager: Er könne Kredite ja abschreiben. Überhaupt zeigte sich Cantz in Bestform. Sogar zwischen Pop-Titan Dieter Bohlen und Kate Middleton-Schwester Pippa -„her royal hotness“ - machte der Blondschopf Gemeinsamkeiten aus: „Was für´n Arsch!“

Halsbrecherische Akrobatik bei den Tanznummern

Zwischen den lustigen Büttenreden durften sich die Lachmuskeln erholen. Bei den Tanzeinlagen der Grün-Weißen Funken oder beim spektakulären Auftritt der Tanzgarde „De Höppemötzjer“ waren die Augen gefordert. Eben diesen wollte so mancher wohl nicht trauen, als während der Show der Kölner Tanzgruppe die Mädels nur so durch die Luft flogen oder in halsbrecherischer Akrobatik unglaublichste Figuren boten.

Für einen angemessenen Ausklang des kurzweiligen Abends sorgte das Showorchester „Swinging Funfares“.

Kai Kühn

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Kommentare
10.02.2012
23:56
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von holmark | #1

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