„Wir unterstützen das“

Foto: Michael Korte

Die Einrichtung einer Elternhaltestelle ist nach Einschätzung der Polizei eine gute Lösung für die Entschärfung der Verkehrsprobleme vor der Gregorschule. „Die Stadt muss das entscheiden, aber wir unterstützen das“, sagt Polizeisprecher Michael Franz.

Die Beamten des Bezirks- und Sonderdienstes und der Verkehrsdirektion haben das Thema Schulwegsicherung mit hohem Vorrang auf ihrer Tagesordnung und reagieren mit Verkehrskontrollen, wenn die Verkehrssituationen für Schulkinder aus ihrer Sicht zu gefährlich werden, so geschehen im vergangenen Jahr etwa an der Kreuzung Nordring-/In den Weywiesen. „Wir wollen dafür sorgen, dass Kinder einfach sicher zur Schule kommen“, sagt Franz.

Dafür sei die Anlage einer Elternhaltestelle ein guter Ansatz, sagt Franz. Eine wichtige Frage sei auch, wie die Kinder von dort zur Schule kommen: „Wenn das zu Ende gedacht ist, ist das hervorragend.“

Grundsätzlich ist der Schulweg für Kinder in den letzten Jahrzehnten deutlich sicherer geworden durch die vereinten Aktivitäten von Stadt, Polizei und Verkehrswacht. 2013 gab es sieben, im vergangenen Jahr fünf Schulwegunfälle. Verletzt wurden Schüler im Alter von 10 bis 16 Jahren. Drei waren als Radfahrer unterwegs, zwei als Fußgänger.