Willkommener Investor

Überaus verkehrsgünstig gelegen, zudem im Fadenkreuz der Kundenströme - Ikeas Standortwahl für Bottrop macht sich an solchen Faktoren fest. Weiche wie die Innovation City oder die neue Hochschulstadt kommen als Entscheidungsbeschleuniger hinzu. Bottrop hat die Gunst eines bedeutenden Investors errungen, gewonnen hat in Wirklichkeit die Region. Konkurrierende Standorte wurden dabei nicht abgehängt, denn das schwedische Möbelhaus plant in Castrop- Rauxel, Herne und Bochum weiterhin Niederlassungen. Mehr Win-Win geht nicht.

Das Planungsverfahren wird noch ein gutes Stück Arbeit werden, vor allem vor dem Hintergrund, dass es schnell gehen soll. Hilfreich wird dabei die vorhandene Zustimmung einer breiten Ratsmehrheit sein. Die Gründe sind ja auch einleuchtend: Der Investor schafft nicht nur Arbeitsplätze und füllt Auftragsbücher, er beteiligt sich auch maßgeblich an den Kosten des Kreuzungsbauwerks vor seiner Haustür. Das erzeugt Willkommensgrüße in einer Stadt, die im angestrebten Ikea-Eröffnungsjahr den Deckel auf den Pütt legt und eine schmerzliche Zahl an Arbeitsplätzen verliert.

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