WAZ sucht das Leibgericht der Bottroper

Einfach soll es sein, schnell gemacht und im Zweifel nicht zu teuer. Das sind die Vorgaben für das Leibgericht der Bottroper, das die WAZ mit einer neuen Serie sucht: Schicken Sie uns Ihr Lieblingsrezept mit einer kurzen Erläuterung, was es für Sie besonders macht. Wenn Sie es unserer Jury besondersschmackhaft machen können, kommen wir zu Ihnen und lassen Sie vorkochen. Dafür spendiert die WAZ einen Kostenbeitrag von 50 Euro.

Der Grundgedanke hinter der neuen Serie: Der Alttag der Menschen wird immer stressiger, oft bleibt kaum Zeit zum Kochen. Daran ändert auch die Flut von Kochshows wenig, die zeigen wollen, wie tolle Menüs in einer halben Stunde aus dem Topf, der Pfanne oder dem Ofen gezaubert sind; denn der Aufwand für Einkauf, Vorbereitung und die Garzeit fallen in diesen Sendungen unter den Tisch mit der Bemerkung: „Wir haben da mal was vorbereitet.“ Wie also kommt gutes Essen in vertretbarer Zeit auf den Tisch? Die WAZ sucht zeitgerechte, unkomplizierte Koch-Ideen: das alltagstaugliche Leibgericht eben. Und hier sind die Zutaten, die nicht fehlen sollten:

Das Gericht sollte in maximal einer Stunde auf dem Tisch stehen, Vorbereitungs- und Garzeit eingeschlossen. Ausdrückliche Ausnahme: Das Marinieren etwa von sauer eingelegten Hauptzutaten ist erlaubt. Wir suchen einfache Gerichte, die keine großen Kochkünste oder Spezialgerät voraussetzen, aber dennoch schmackhaft und idealerweise originell sind. Die Zutaten dafür sollten nicht zu teuer sein.

Aus Bottrops Küchen waren sie nie ganz verschwunden: Gerichte, die mit Zutaten und Rezepten aus der Region zubereitet werden wie der Münsterländer Buchweizenpfannkuchen und der westfälische Potthast. Mit einem originellen Dreh bei der Zubereitung kann ein klassisches Gericht einen neuen Dreh bekommen. Das bewies TV-Koch Helmut Gote, gebürtiger Bottroper, mit seinen „Bottroper Mettbrötchen“.