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Wasserstofftankstelle

Wasserstoff als Aushängeschild

15.11.2010 | 18:05 Uhr
Wasserstoff als Aushängeschild
Am Vortag Montag , 15.11.2010 der Generalversammlung des Projekts HYCHAIN MINI - TRANS besucht der Gesamtprojekt Verantwortliche Vincent Leiner ( 6. v.l.) die Wasserstofftankstelle in der Welheimer Mark und wird von OB Bernd Tischler ( 3. v. rechts ) begüßt. Foto: Birgit Schweizer / WAZ FotoPool

Bottrop Die Bottroper sind den Anblick der wasserstoffbetriebenen Busse, die emissionsfrei bis zum Tetraeder hinauf und zurück in die Stadt fahren, zwar längst gewöhnt. Bei internationalen Experten erzeugen solche Nahverkehrsfahrzeuge nach wie vor großes Interesse.

Oberbürgermeister Bernd Tischler weiß um die Bedeutung der Wasserstofftechnologie seiner Stadt. So ließ er es sich auch nicht nehmen, einer Delegation der Europäischen Kommission die Wasserstofftankstelle an der Welheimer Mark vorzustellen.

Seine Gäste waren die Leiter des so genannten „Hychain-Mini-Trans-Projektes“ der EU und deren Partner aus der Wirtschaft. Diesem Projekt haben die Bottroper auch die beiden emissionsfreien Busse der Linie 266 zu verdanken. Die Besichtigung der Hydrogenium-Zapfsäulen sollte als Einstimmung für die am Dienstag in Herten stattfindende Generalversammlung von Hychain Mini-Trans dienen. „Besonders schwierig ist der Übergang von solchen Prototypen in die Anwendung“, erklärte Vincent Leiner, der Projektleiter von Hychain Mini Trans. „Die Städte sind oft klamm und beschäftigen sich damit, wie sie ihre Theater und Museen vor der Schließung bewahren können. Eine Investition in die Zukunft ist da nur schwer zu vermitteln. Aber es sind eben die Städte, die wir brauchen“, sagte er in die Richtung von Bottrops Oberbürgermeister. Dieser hingegen sprach von einer „Win-Win-Situation“. Tischler: „Bei den Menschen sind die Busse gut angekommen und sie dienen als Aushängeschild der Stadt. Gleichzeitig sind sie ein wichtiger Bestandteil unseres Mobilitätskonzepts.“ Tischler ist der Aufsichtsratsvorsitzende der „Win Emscher-Lippe GmbH“, die wiederum Projektpartner der EU-Kommission ist.

Neben den Bussen, die noch bis zum nächsten Jahr im Dienste der Vestischen Straßenbahnen GmbH fahren, konnte die Delegation zwei weitere Fahrzeuge in der Welheimer Mark bestaunen.

Ende der EU-Förderung

Etwa das wasserstoffbetriebene Lastenfahrrad (Cargobike). Insgesamt gibt es im Emscher-Lippe-Raum 22 Stück solcher Räder, eines davon in Benutzung vom Bottroper Umweltamt. Fünf Kleinlaster (Utility Vehicle) werden in den nächsten Jahren ebenfalls auf Bottrops Straßen getestet. Die Busse der Linie 266 werden hingegen ihre Testphase im nächsten Jahr abgeschlossen haben. Damit verbunden ist auch das Ende der EU-Förderung. Ein mögliches Anschlussprojekt könnte ein wasserstoffbetriebener Großraumbus.

Matthias Adler



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