Vivawest-Mieter sollen in Bottrop sicherer wohnen

Polizeipraesidentin Friederike Zurhausen.
Polizeipraesidentin Friederike Zurhausen.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Die Wohnungsgesellschaft Vivawest vereinbart mit der Polizei eine Kooperation. Im Ergebnis soll es Einbrechern so schwer wie möglich gemacht werden.

Bottrop.. Die Polizei und die Wohnungsgesellschaft Vivawest haben eine Kooperation vereinbart, um die Sicherheit im Quartier zu erhöhen. Dabei geht es in der Hauptsache darum, es den Einbrechern so schwer wie möglich zu machen, um sie von ihrem Vorhaben abzuschrecken.

Polizeipräsidentin Friederike Zurhausen: „Bei fast jedem zweiten Wohnungseinbruch bleibt es beim Versuch. Zusätzliche Sicherungen halten die Täter von der weiteren Tatbegehung ab. Dies zeigt, dass unsere engagierte Präventionsarbeit Früchte trägt. Deshalb freut es mich, dass wir mit Vivawest Wohnen einen weiteren Kooperationspartner haben gewinnen können.“

Auf der Seite von Vivawest meint Thomas Papakonstantinou: „Zur Zufriedenheit unserer Mieter gehört auch, dass sie sich in ihrer Wohnung und in ihrem Wohnumfeld sicher fühlen.“ Wenn dies so gestaltet werde, dass Sicherungstechnik optimiert und zudem das sicherheitsbewusste Verhalten der Bürgerinnen und Bürger stärker ins Bewusstsein gerückt werde, seinen wesentliche Aspekte einer erfolgreichen Präventionsarbeit zur Verhinderung von Wohnungseinbrüchen gegeben. Denn wie die Polizei weiß, haben es „Einbrecher immer eilig. Je schwieriger es für sie ist, Sicherungsmaßnahmen zu überwinden, desto eher geben sie auf“.

Psychische Belastung

Der Einbruch in die eigene Wohnung bedeutet für viele Geschädigte nicht nur einen materiellen Verlust. Die psychische Belastung beeinträchtigt häufig die Lebensqualität und führt bis zur Wohnungsaufgabe. Die Polizeipräsidentin: „Besserer Einbruchschutz muss nicht immer aufwendig sein. Fachleute der Polizei beraten nun Vivawest, aber auch Mieter und Mieterinnen zum Thema. Durch dieses kostenlose polizeiliche Angebot kann sich jeder schnell und umfassend informieren.“

Die Wohnungsgesellschaft ihrerseits hält die Polizei über Neubauprojekte und umfassende Sanierungsmaßnahmen auf dem Laufenden. Sie berücksichtigt zudem die Empfehlungen zum Einbruchschutz sowie zur sicheren Wohnumfeldgestaltung bereits in der Planung. Dabei werden insbesondere bundesweit empfohlene Einbruchschutzrichtlinien sowie Hinweise zur übersichtlichen Gestaltung von Außenbereichen beachtet, etwa eine entsprechende Beleuchtung.