Virtuose spielt Klassik von Bach bis Berio auf dem Akkordeon

Zum Abschluss der Konzertsaison der Reihe „Best of NRW“ ist am ersten Mittwoch im Mai, der Akkordeon-Solist Krisztián Palágyi zu Gast im Kammerkonzertsaal.

Palágyi, der als einer der vielversprechendsten Nachwuchsakkordeonisten seiner Zeit gilt, zeigt, dass Akkordeonmusik entgegen ihres Rufes modern und anspruchsvoll sein kann. Auf dem Programm stehen unter anderem Werke von Bach, Liszt, Mantovani, Rameau, Berio und Georg Katzer.

Krisztián Palágyi wurde 1991 in Serbien als Sohn ungarischer Eltern geboren. Im Alter von neun Jahren erhielt er seinen ersten Unterricht auf einem Tastenakkordeon, vier Jahre später wechselte er zum C-Griff-Knopfakkordeon. Es folgten viele erfolgreiche Wettbewerbsteilnahmen. Als Solist gewann er bei nationalen und internationalen Wettbewerben insgesamt 20 erste Preise. Inzwischen steht Palágyi am Anfang einer vielversprechenden Akkordeonistenlaufbahn. Seit 2010 studiert er an der Hochschule für Musik und Tanz Köln.

Seit Beginn des Studiums hat er bei vielen Konzerten mitgewirkt. Im April 2012 hat er im Deutschlandfunk eine Komposition von Georg Katzer uraufgeführt und die auch eingespielt wurde.

Seit dem vergangenen Jahr spielt Palágyi zudem im von ihm gegründeten Ensemble „Enigmi Quintett“, das sich aus internationalen Studenten seiner Hochschule zusammensetzt und sich schwerpunktmäßig mit der Musik Astor Piazollas aber auch selbst komponierten Werken beschäftigt.