Viele kamen zur Mahnwache vor der WAZ in Bottrop

Mahnwache für die Pressefreiheit vor der WAZ in Bottrop.
Mahnwache für die Pressefreiheit vor der WAZ in Bottrop.
Foto: kw
Was wir bereits wissen
Vor der Redaktion der WAZ Bottrop fand Freitag eine Mahnwache für die Pressefreiheit statt. Die Ditib-Moscheegemeinde hatte dazu aufgerufen.

Bottrop.. Die Ditib-Moscheegemeinde vom Nordring. Die evangelische Kirche. Die katholische Kirche. Die lokale Politik. Sie alle sind am Freitag zur Mahnwache vor der WAZ-Redaktion in Bottrop gekommen.

Die Ditib-Moscheegemeinde von der Prosperstraße hatte zu dieser Aktion aufgerufen - um wenige Tage nach dem Anschlag einer islamistischen Terrorgruppe auf die Redaktion der Zeitung "Charlie Hebdo" in Paris ein deutliches Zeichen für die Pressefreiheit zu setzen.

Gut 80 Menschen hatten sich schon wenige Minuten nach Beginn der Mahnwache vor Leserladen und Redaktion der WAZ an der Osterfelder Straße zusammen gefunden. Und man kam schnell miteinander ins Gespräch. "Schön, dass Sie hier sind", begrüßte Oberbürgermeister Tischler viele der Teilnehmer mit Handschlag, genau wie auch WAZ-Redaktionsleiter Michael Friese.

Die WAZ-Redakteure ließen für einige Zeit die Arbeit am Lokalteil der WAZ für Samstag ruhen, um gemeinsam mit der Vertretern der Gemeinden und der Politik an der Mahnwache teilzunehmen.

"Wir leben alle gemeinsam in der Stadt"

Heißen türkischen Tee für alle hatte die Moscheegemeinde vom Nordring beigesteuert. In einem waren sich dann auch alle Teilnehmer einig. Man dürfe nicht zulassen, dass der Terror die Menschen auseinander bringt. Eine Frau brachte es auf den Punkt: "Wir leben alle gemeinsam in dieser Stadt".

Ein gemeinsames Zeichen gegen den Terror

Eine Stunde lang dauerte die stille Aktion. Zum Ende hin standen bestimmt 100 Menschen vor den Redaktionsräumen der WAZ an der Osterfelder Straße. Es war ein gemeinsames Zeichen gegen den Terror.