Viel Lob für neues Martinszentrum

„Andere Wertvorstellungen“ – was meinen Sie damit?

Die Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, Annette Kurschus, hat es kürzlich so formuliert: ,Die Fremden sind weder Freunde noch Feinde per se, sie könnten aber beides sein.’ Und da, wo es Begegnungen gibt, wo die Menschen sich treffen, wo sich die Herzen berühren, da entsteht sehr viel Hilfsbereitschaft.

Für die evangelische Kirche in Bottrop begann 2014 ja eine neue Ära: Sie hat das Martinszentrum eingeweiht. Hat sich der Neubau bewährt?

Ja. Wir sind sehr überrascht darüber, wie viel positive Resonanz wir hatten: architektonischer, städtebaulicher Art und auch wegen der neuen Möglichkeiten, der neuen Angebote. Und wir waren erstaunt darüber, dass das Martinszentrum zu einer selbstverständlichen Größe in der Stadt, zu einem Markenzeichen geworden ist.

Läuft alles rund?

Noch nicht alles, wir haben noch Probleme mit der Heizung. Aber die Vorstellung, Kirche und Gemeindehaus miteinander zu verbinden, funktioniert. Wir haben uns ja kleiner gesetzt und die Erwartung hat sich erfüllt: Die Verbrauchskosten sind viel niedriger als im alten Haus.