Verlust von Flüssigkeit löst Kreislaufprobleme aus

„Trinken Sie viel und vermeiden Sie große Anstrengungen“, rät Giovanni Calandro, Oberarzt der Neurologie und Geriatrie am Knappschaftskrankenhaus. Bei der momentanen Hitzewelle löse vor allem der Verlust von Flüssigkeit schnell Kreislaufprobleme aus. „Auch Blutsalze, die so genannten Elektrolyten, müssen regelmäßig aufgenommen werden“, sagt der Mediziner. Für den nötigen Nachschub könnten entweder salzhaltige Kost oder isotonische Getränke sorgen.

Verboten, aber toleriert

Doch nicht nur die Hitze, auch Badegelegenheiten bergen manchmal Gefahren. „Man sollte ein Bad im Rhein-Herne-Kanal nicht unterschätzen“, warnt Ramon van der Maat, Sprecher der Wasserschutzpolizei. Generell sei das Schwimmen im Kanal zwar verboten, es werde jedoch von der Polizei toleriert. Wer also unbedingt einen Sprung ins Kanalwasser riskieren will, sollte sich wenigstens an einige Regeln halten. Es gilt, einen größtmöglichen Abstand zum Schiffsverkehr zu halten und in der Nähe eines Ausstiegspunktes zu bleiben. Hilfe für den Notfall sollte an Land ebenfalls sichergestellt sein. Verboten ist dagegen das gefährliche Brückenspringen. Wer es dennoch tut, muss mit einer Anzeige und empfindlichen Strafen rechnen.