Verkehrswacht gibt Tipps für Biker in der Gruppe

Die Verkehrswacht beobachtet in diesen Tagen wieder den zunehmenden Verkehr auf zwei Rädern. Im Fokus stehen insbesondere die Reisen in einer Fahrgruppe, was für die Frauen und Männer hinterm Lenker schnell stressig werden kann. „Bei Motorradausfahrten gilt prinzipiell der gleiche Grundsatz wie bei jeder anderen Form der Teilnahme am Straßenverkehr: Nehmen Sie aufeinander Rücksicht und legen Sie ein defensives, berechenbares Verhalten an den Tag“, rät die Verkehrswacht.

Sicherheitsgewinn

Der Verein gibt einige Tipps. Danach ist es ein Sicherheitsgewinn, wenn dem Ende der Fahrgruppe die besten Fahrer und die stärksten Maschinen angehören – auch wenn dies schwerfällt. Die Reihenfolge, wer an welcher Stelle fährt wird vor der Ausfahrt festgelegt und sollte nur in Absprache geändert werden. Gegenseitiges Überholen ist nicht angebracht. Dann orientiert sich die Geschwindigkeit der Gruppe an den schwächeren Fahrern, damit diese nicht in Stress geraten. Zudem ist jeder Fahrer für seinen Hintermann verantwortlich. Wenn dieser aus dem Sichtfeld gerät, drosselt der Fahrer die Geschwindigkeit.

Mit frühzeitigem Blinken machen die vorderen Fahrer auf Richtungswechsel aufmerksam. Hilfreich ist es, vor dem Start Sonderzeichen zu vereinbaren, die beispielsweise für einen leeren Tank oder technische Probleme stehen. Bei viel Verkehr oder einer großen Gruppe ist es sinnvoll - gerade auf Landstraßen - eine Ausweichstrecke zu fahren.