Verein „amBOTioniert“ stellt Projekte auf dem Stadtfest vor

Der Verein „amBOTioniert“, der sich als „Netzwerk der Hilfe mit Bock auf Bottrop“ versteht, wird auf dem Stadtfest vom 29. bis 31. Mai mit einem Stand vertreten sein. Er möchte sich und drei seiner aktuellen Projekte vorstellen.

Dabei geht es um das Kinderdorf an der Fernewaldstraße, wo Bäder und WC renoviert werden müssen. Dieses Projekt ist auf längere Umsetzung angelegt. Derzeit werden Partner akquiriert, die bei der Beschaffung von Baumaterialien helfen. Der Verein möchte noch in diesem Jahr mit den ersten Arbeiten beginnen. „Es ist wichtig, unser Netzwerk auszuweiten. Dazu benötigen wir weitere Unterstützung und Kooperationen durch die Wirtschaft“, sagt Vereinsvorstand Andre Dreiskämper.

Der Verein hat zudem das Thema Abriss des Saalbaus aufgegriffen und ein Konzept aufgestellt, das Event- und Kulturfläche mit Kino- und Gastronomieflächen kombiniert und darüber hinaus Raum für Verwaltungsflächen bieten könnte, so das zuständige Vereinsmitglied Ralf Mader. Ziel sei es, mit dem Erhalt des Saalbaus ausreichend Raum für Vereine, Jugend und Kultur einzuplanen.

Das dritte Projekt betrifft die „Tierengel“, die in Bottrop hilfsbedürftige Bürger bei der Versorgung ihrer Tiere unterstützen. Die Futterbestände für die Ausgabe reichen nicht immer aus, so dass der Verein regelmäßig und bedarfsorientiert mit Aufrufen Geld- und Sachspenden organisiert.

Netzwerk

Wer sich über den Verein und seine Projekte informieren möchte, findet seinen Stand an der Hochstraße gegenüber der Buchhandlung Erlenkämper. Der Verein „amBOTioniert“ wurde 2013 gegründet. Er ging aus einer Facebook-Gruppe von Bottropern hervor und setzt sich für soziale und kulturelle Belange ein, wobei es ihm auch um ein positives Image der Stadt geht. So entstand ein Netzwerk aus Bürgern, Politik, Gewerbe und Gastronomie, das bereits über die Stadtgrenzen hinaus reicht. Es umfasst inzwischen 90 aktive Mitglieder.

Vorstandsvorsitzende Melanie Kleewald: „Im Fokus steht natürlich auch die Unterstützung von Projekten und die Zusammenarbeit mit anderen Vereinen vor Ort. Nur gemeinsam können wir in unserer Stadt etwas Positives bewegen.“