Verbleib von PCB unter Tage wird geklärt

Die örtliche CDU-Landtagsabgeordnete, Anette Bunse, hält eine sorgfältige Aufklärung über den Verbleib PCB-haltiger Giftestoffe in den Bergwerken der RAG für angezeigt. „Die Landesregierung muss endlich handeln“, forderte sie. Wie die WAZ berichtete, wird die Landesregierung die Grubenwässer in den Bergwerken, in denen früher PCB-haltige Hydraulikflüssigkeiten verwendet wurden, auf den Giftstoff untersuchen lassen. „Es ist gut aber längst überfällig, dass seitens der Landesregierung die Beauftragung eines Gutachtens zur Klärung des PCB-Verbleibs bestätigt wurde“, meint Anette Bunse. Denn Umweltschützer hatten die Sorge geäußert, dass der giftige Stoff ins Trinkwasser gelangen könnte, wenn die RAG das Grubenwasser in stillgelegten Bergwerken ansteigen lässt. In Kohlegruben wurden seit Mitte der 50er Jahre PCB-haltige Hydraulikflüssigkeiten genutzt. Ab 1985 wurden diese nicht mehr verwendet. Nach einem Bericht des Wirtschaftsministeriums in NRW gibt es „aktuell keine Hinweise auf einen signifikanten Austrag von PCB in Bereichen, in denen ein Grubenwasseranstieg erfolgt oder bereits erfolgt ist“. Dennoch nehme die Landesregierung die geäußerten Befürchtungen „sehr ernst“.