Unterricht in der Natur schmeckt den Schülern

„Kann man das schon essen?“, fragte eine neugierige Schülerin der Matthias- Claudius- Grundschule Jörg Umberg. Die Gruppe „Süß und lecker“, welche aus 20 Schülerinnen und Schüler der Ersten und Zweiten Klasse besteht, begleitet von den zwei Lehrerinnen und einer Mutter, waren beim Bauern Umberg zu Besuch. Das große Thema: Obst.

„Leben mit und in der Natur“ war das Thema der Projektwoche. Die begeisterten Kinder löcherten den Obstbauern mit Fragen: „Ist das Getreide schon reif? Kann man die Brombeeren schon essen?“ Und, die häufigste Frage: „Wann gehen wir zu den Erdbeeren?“ Geduldig beantwortete Jörg Umberg jede Frage. Der Weg führte die Gruppe von der Apfelplantage zu den Pfirsichen und Nektarinen, zu den Himbeeren und Brombeeren, wo Umberg den Kindern zeigte, woran man eine reife Brombeere erkennt, bis hin zu den Erdbeeren.

Einzelne Pflanzen vom Boden wurden genau betrachtet bis hin zum Unterschied von Roggen und Weizen. „Wir finden die Früchte gut, besonders die Himbeeren“, so Emely, Finja und Claire. Jörg Umberg erklärte den Kindern wie aufwendig es ist jedes Jahr frische Himbeeren,Brombeeren und Erdbeeren zu pflanzen. Jedes Jahr müssen alle Pflanzen einmal ausgetauscht und vor der kälte und Insekten geschützt werden. „Ich will die Erdbeeren sehen und pflücken“,so die aufgeregte Josephine. „Sowas können wir öfters machen“, sagte Alexander begeistert. Dies bestätigte auch seine Lehrerin Martina Boekstegen. „Es ist eine schöne Abwechslung zum normalen Schulalltag. Aus den gepflückten Erdbeeren wollen die Kinder in ihrer Projektwoche noch Marmelade und Eis machen.“