Über 40 Prozent arbeiten in unsicheren Jobs

Unsichere Jobs werden in Bottrop immer mehr zum „Normalfall“. Im vergangenen Jahr arbeiteten über 40 Prozent der heimischen Beschäftigten in Teilzeit- und Mini-Jobs oder hatten ein Leiharbeitsverhältnis. Vor zehn Jahren lag der Anteil der sogenannten „atypisch Beschäftigten“ dagegen noch bei rund 33 Prozent. Darauf hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hingewiesen.

Die NGG beruft sich dabei auf eine aktuelle Studie der Hans-Böckler-Stiftung. Demnach arbeiteten im vergangenen Jahr rund 16 300 Beschäftigte in nicht-regulären Jobs. Für die NGG ist diese Tendenz „alarmierend“: „Das zeigt die Schieflage auf dem Arbeitsmarkt in Bottrop“, sagt Yvonne Sachtje von der NGG Ruhrgebiet. Gerade Mini-Jobs hätten zugenommen - vor allem im Bäckerhandwerk und in der Gastronomie. Die NGG fordert die Arbeitgeber in Bottrop auf, wieder „mehr reguläre und tariflich bezahlte Jobs“ zu schaffen.

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