Träger und Politik sehen ebenfalls Handlungsbedarf

Politik und Träger der Einrichtungen waren sich im Jugendhilfeausschuss einig, dass im Bereich der offenen Kinder- und Jugendarbeit Handlungsbedarf besteht. Allerdings hätten die Träger nur einen sehr kurzen Zeitraum gehabt, um ihre Stellungnahme zu dem Entwurf der Verwaltung abzugeben.

Auch aus diesem Grund verständigte sich der Ausschuss einstimmig auf die Bildung eines Unterausschusses. Dort sind auch zwei Vertreter der Träger Mitglied. Ziel dieses Gremiums ist es, die grundsätzliche Ausrichtung der offenen Kinder- und Jugendarbeit zu beraten. Dabei sollen die Stellungnahmen der Träger berücksichtigt werden.

Bis Juni hofft der Ausschuss dann auf Ergebnisse, denn dann müssen neue Leistungsvereinbarungen mit den Trägern beraten und geschlossen werden. Das heißt, zu dem Zeitpunkt geht es auch darum, wie viel Geld die Einrichtungen erhalten. Deshalb müssen jedoch die bisher geltenden Vereinbarungen im März vorsorglich gekündigt werden.