Tollitäten knacken den Tresor
14.02.2010 | 18:33 Uhr 2010-02-14T18:33:00+0100
Bottrop . Nach Hoppeditz-Erwachen und Prinzenwiegen feierte das Festkomitee Bottroper Karneval das dritte Großereignis. In der Alten Börse der Volksbank wurde der „Tresor geknackt“.
Bereits zum 17. Mal hatten das Stadt- und das Kinderprinzenpaar zum Tresorknacken eingeladen, auch diesmal wieder in einen voll besetzten Saal. Neben Auftritten der verschiedenen Tanzgruppen begeisterte das Duo „Remmi-Demmi“ die Jecken. Mit typischer Karnevalsunterhaltung, lustigen Geschichten und jeder Menge Musik stimmte das Duo aus dem Osten die Gesellschaft auf das Tresorknacken ein. Um 13 Uhr war es soweit, das Bottroper Stadtprinzenpaar August I. und Sigrid I. betraten die Bühne. In seiner Proklamation erzählte der Prinz von sich - er führt einen Dachdecker-Betrieb. Bekanntlich werden die Tollitäten in diesem Jahr von der Karnevalsgesellschaft Boy gestellt, die auf 60 Jahre Bestehen zurückblicken kann.
Das Kinderprinzenpaar Melwin I. und Ann-Kathrin I. entspringt der Karnevalsgesellschaft Grün-Weiße Funken Bottrop Batenbrock. „70 Auftritte in kurzer Zeit“, heisst der Reiseplan des Kinderprinzenpaares, wie Stefan Krix, Präsident der KG Grün-Weiße Funken und Mitglied des Festkomitees Bottroper Karneval, verriet. „Wichtig ist aber, dass es den Kindern Spaß macht“, erzählte er. Finanziert werden die Auftritte des Kinderprinzenpaares von den Eltern, denen Krix seinen großen Dank aussprach.
Eine Klarstellung lag den Bottroper Jecken besonders am Herzen. „Es gibt keinerlei Neid, Missgunst oder Konkurrenz unter den Karnevalsgesellschaften. Wir arbeiten alle Hand in Hand, um Jahr für Jahr schöne und lustige Tage verleben zu können“, betonte Krix. Fünf Bottroper Karnevalsgesellschaften sind Mitglied im Festkomitee, doch auch die anderen Gesellschaften beteiligen sich regelmäßig an Veranstaltungen und Organisationen. Finanziert werden die in erster Linie durch Sponsoren und Mitgliedsbeiträge. Die verschiedenen Auftritte der Funkemariechen kommen den einzelnen Gesellschaften zu Gute, denen sie angehören.
Schon einmal verraten, was es auf dem Rosemontagszug zu sehen gibt, wollte Krix nicht. „Ich weiss ich auch nicht alles. Jede Gesellschaft hält ihre Wagen geheim, bis es so weit ist. Das gilt auch für meine.“
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