Super-Samstag in Bottrop bringt erste Erfolge

Deutlich mehr Besucher belebten am zweiten Super-Samstag die Innenstadt.
Deutlich mehr Besucher belebten am zweiten Super-Samstag die Innenstadt.
Foto: Labus / FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Die zweite Auflage der City-Aktionen verzeichnet deutlich mehr Besucher. Die Veranstalter zeigen sich zufrieden, sehen aber noch viel Potenzial.

Bottrop..  An alte Zeiten in der Innenstadt reichte auch die zweite Ausgabe des Super-Samstags nicht heran. Trotzdem zeichnete sich für das neue Format aber schon ein kleiner Erfolg ab: Nach dem Ende des Wochenmarktes blieben diesmal deutlich mehr Kunden vor der großen Showbühne stehen oder verfolgten noch eine der zahlreichen Aktionen rund um den Pferdemarkt.

„Wir wollen mit der Aktion ein Umdenken bei den Leuten herbeiführen. Die Menschen sollen sich wieder in ihrer Innenstadt wohlfühlen“, erklärt Claus Schwarz, Vorstandsmitglied des ausrichtenden Vereins „Marketing für Bottrop“. Oberstes Ziel sei es, so Schwarz, den „ersten Samstag im Monat wieder nachhaltig als Institution im Bewusstsein der Bottroper zu verankern.“

Deutlich mehr Besucher

Zumindest bei einigen Besuchern scheint das nach der eher ruhigen Erstauflage im Mai geklappt zu haben. Tatsächlich wirkt die Einkaufsstraße an diesem Samstag schon deutlich belebter als noch vor rund vier Wochen. Vor allem an der großen Bühne vor dem Modehaus Mensing sammeln sich die Leute und verfolgen den Auftritt der Akustikgruppe „Isola & Urban“. Das anschließende Finale einer Stempelaktion, bei der Vereine für ihre Wunschprojekte Geld gewinnen können, findet ebenfalls viele Zuschauer. Aber auch die Straßen rund um den Pferdemarkt sind an diesem Samstag in Bewegung: Neben einem eigens engagierten Clown, der kurzweilige Zauberstücke präsentiert, zeigen auch einige Gardetänzerinnen in den Straßen ihr Können.

Karstadt-Schließung ist Thema

Getanzt wird auch bei Karstadt: Die Tanzschule Jörgens bietet hier einige Schnupperkurse an. Dafür wurde extra eine Freifläche im Eingangsbereich an der Hansastraße geschaffen. Doch wo sich jetzt noch eine Menschentraube gebildet hat, sollen schon bald die Türen endgültig geschlossen bleiben. „Natürlich macht der Weggang von Karstadt die Situation nicht besser“, erklärt Claus Schwarz, der aber ergänzt: „Wir sind aber guter Dinge, dass sich hier schnell eine vernünftige Lösung abzeichnet.“ Optimistisch sind auch Dennis Bröhl und Holger Czeranski, die den Super-Samstag koordinieren. Beide sehen trotz erster Erfolge noch viel Potenzial in der Veranstaltung. Es seien vor allem die kleinen Dinge, an denen noch gearbeitet werden müsse. Manchmal gebe es noch Unklarheiten, etwa bei gemeinsamen Rabattaktionen, manchmal fehle nur ein Stempel: „Da liegt es dann an uns, den Händlern zu helfen“, so Bröhl.