Stress - auch für Kinder kein Fremdwort

Am Montag Ballett, Dienstag Klavierunterricht, Mittwoch Nachhilfe, Donnerstag English for Kids und am Freitag Schwimmunterricht ‒ da bleibt kaum Freizeit, sprich freie Zeit für Freunde, zum Spielen oder Relaxen. Das kann bereits bei Grundschülern zu länger anhaltenden Stresssymptomen führen wie Kopf- und Magenschmerzen, Übelkeit und Appetitlosigkeit, Erschöpfung und Schlafstörungen. „Die Erwartungen der Gesellschaft an Eltern und deren Erziehung haben deutlich zugenommen“, sagt Alfred Tatura vom KKH-Serviceteam für Bottrop. „Das führt zu einer Art Ping-Pong-Effekt, denn auch Eltern haben hohe Erwartungen an ihre Kinder“, so Tatura und rät: Sprechen Sie mit Ihrem Kind über Stress, ermöglichen Sie Ihrem Kind, Zeit für sich selbst zu haben und die Eindrücke des Tages zu verarbeiten, keine Zwangsveranstaltungen in der Freizeit, Erwartungshaltung ausbalancieren und kontrollieren Sie den Medienkonsum Ihrer Kinder. Und: Nehmen Sie sich Zeit für Ihr Kind ‒ ohne Druck und Erwartungen.