Stipendium als Auszeichnung für Leistung und Engagement

Stipendiaten, Sponsoren und Vertreter von HRW sowie Förderverein kamen zur Stipendienverleihung am Freitag auf dem Campus Bottrop der Hochschule Ruhr West zusammen.
Stipendiaten, Sponsoren und Vertreter von HRW sowie Förderverein kamen zur Stipendienverleihung am Freitag auf dem Campus Bottrop der Hochschule Ruhr West zusammen.
Foto: Michael Korte
Förderverein, Firmen, Stiftungen und Privatpersonen unterstützen 25 Studierende der Hochschule Ruhr West. Die Vergabe der Stipendien fand erstmals am Campus Bottrop statt.

Bottrop..  Über hundert Studierende der Hochschule Ruhr West (HRW) hatten sich diesmal um ein Stipendium beworben. 25 können sich nun über eine einjährige Förderung von jeweils 300 Monat pro Monat freuen.

„Sie werden ausgezeichnet für Leistung und Engagement“, sagte HRW-Präsident Prof. Dr. Eberhard Menzel bei der nun 6. Stipendienverleihung mit HRW-Förderverein, Studierenden sowie fördernden Firmen, Stiftungen und Privatpersonen. Vorteil für die Stipendiengeber: Die Unternehmen könnten auf diesem Wege früh Kontakt knüpfen zu qualifiziertem Nachwuchs. Erstmals wurden die Förderurkunden am neuen Campus Bottrop übergeben.

Felix van der Felden ist einer der Stipendiaten. Der Masterstudent im Produktionsmanagement im 2. Semester wird von der Mülheimer Schauenburg-Stiftung unterstützt und freut sich nicht nur über die Finanzspritze, die ihm eine gewisse Unabhängigkeit und damit die volle Konzentration aufs Studium ermöglicht. „Wenn man ein Stipendium hat, ist das immer auch eine gute Sache für den Lebenslauf“, so der 26-Jährige. Gut findet er die regelmäßigen Treffen der zurzeit vier Stipendiaten bei Schauenburg, zu denen auch Werksbesichtigungen gehören, und die Chance, Kontakt zur Firma zu knüpfen. Einen, der über die finanzielle Hilfe deutlich hinaus gehen kann. Dr. Katharina Heß, Referentin der Geschäftsführung bei Schauenburg, einer international tätigen Gruppe: „Bisher haben alle Stipendiaten ein Praxissemester gemacht und ihre Bachelor-Arbeit mit uns geschrieben.“ Spätere Anstellung nicht ausgeschlossen. Bei der Auswahl der Stipendiaten – Felix van der Felden ist der erste Masterstudent bei Schauenburg – komme es nicht nur auf die Noten an, sondern auch auf besonderes Engagement außerhalb der Hochschule. Zudem müsse der Bewerber zum Familienunternehmen passen.

Die HRW und ihr Förderverein mit Heinz Lison an der Spitze werben um weitere Firmen-Sponsoren für Stipendien. Erstmals dabei ist u.a. Dekra. Werkstudenten gibt es bei der Prüforganisation aber schon länger. Und der Essener Niederlassungsleiter Carsten Debler kann nur sagen: „Durch die Kooperation mit der HRW haben wir viel guten Nachwuchs bekommen können.“

Neben 19 Firmen- wurden sechs Deutschland-Stipendien vergeben. Letztere werden jeweils zur Hälfte vom Bund bezuschusst.

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