Stiftung lobt Preis für vorbildliche Bauprojekte aus

Die Stiftung „Lebendige Stadt“ lobt den Stiftungspreis 2015 aus und ruft alle Städte und Gemeinden auf, sich zu bewerben. Gesucht wird „das vorbildlichste öffentliche Bauprojekt“. dotiert ist der Stiftungspreis 2015 mit 15 000 Euro.

„Immer wieder ist von öffentlichen Bauprojekten zu hören, die deutlich teurer und später fertig werden, als geplant. Wir suchen daher öffentliche Bauprojekte, die budget- und termingerecht realisiert wurden und den Bedürfnissen ihrer Nutzer entsprechen“, erläuterte Alexander Otto, Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung „Lebendige Stadt“. Außerdem sollen sie Bauprojekte wirtschaftlich im Betrieb sein und einen transparenten Planungs- und Entwicklungsprozess nachweisen, an dem die Bürgerinnen und Bürger umfänglich beteiligt worden sind. „Die Stiftung möchte mit dem Wettbewerb Best-practice aufspüren, das anderen Städten als Vorbild dienen kann“, so Alexander Otto.

Die von dem Unternehmer Alexander Otto gegründete Stiftung „Lebendige Stadt“ verfolgt das Ziel, die kulturelle Vielfalt und Lebendigkeit europäischer Städte zu fördern. Seit dem Jahr 2000 engagiert sie sich für die Zukunft der Städte. Neben ihrer Funktion als Projektförderer begreift sich die Stiftung als Impulsgeber, indem sie den Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen den Städten fördert. So trägt sie mit ihren jährlichen Kongressen zu aktuellen urbanen Problemen genauso wie mit ihrem jährlich thematisch wechselnden Stiftungspreis zum Know-How-Austausch bei.

Das von der Stiftung bewegte Fördervolumen von rund 28 Millionen Euro umfasst zum Beispiel die Grüngestaltung des Essener Krupp-Parks, die künstlerischen Illuminationen des Berliner Reichstagsgebäudes und des Kölner Rheinufers sowie die Neugestaltungen des Hamburger Jungfernstiegs und des Leipziger Nikolaikirchhofs. Preiswürdig sind Konzepte, die bereits realisiert worden sind. Die Bewerbungen sind bis zum 15. April zu senden an: Stiftung „Lebendige Stadt“, Saseler Damm 39, 22395 Hamburg.