kommentar

Sportif tut gut

Sportif tut gut - vor allem den Schulkindern, aber auch der Stadt. Alle Sportif-Mitmacher dürfen wirklich stolz sein, dass sie so eine gute Blaupause für die landesweite individuelle Förderung der Sportmotorik von Schulkindern abgeliefert haben. Was in Bottrop begann, setzen 32 weitere Städte in NRW beim KommSport-Projekt mittlerweile fort.

Vor allem haben die Macher, die vor fünf Jahren ihr ehrgeiziges Projektes begannen, aufgeräumt mit dem Trugschluss: Sportunterricht kann ruhig ausfallen, Mathe und Deutsch sind wichtiger. Umgekehrt wird ein Schuh draus: Sportlichere Kinder sind auch besser in Mathe und Deutsch. Sportwissenschaftler können belegen, dass Bewegung eigentlich immer gut tut.

Die Sportif-Macher wiederum haben längst gezeigt, dass sich die Förderung jedes einzelnen Kindes beim Sport auszahlt. Die jungen Teilnehmer haben sich motorisch überdurchschnittlich gut entwickelt, versichern sie glaubhaft. Vor allem auch Kinder mit eingewanderten Eltern oder Großeltern scheinen von dem Sportif-Projekt zu profitieren, lautet ihr positives Zwischenfazit.

Nur ein Beispiel für die sportive Erfolgsgeschichte: 90 Prozent aller Grundschüler in Bottrop können schwimmen. Das ist sehr gut.

Mehr lesen