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Spikes  und  Schneeketten helfen dem Postboten

18.01.2016 | 09:00 Uhr
Spikes  und  Schneeketten helfen dem Postboten
Diese Foto entstand im vergangenen Jahr. Jörg Döring-Bartsch am Ruhehorst in Bottrop hatte Schwerstarbeit zu verrichten.Foto: Winfried Labus / FUNKE Foto Services

Bottrop.  In 40 Bezirken sind Zusteller unterwegs. Gegen Kälte, Regen oder Schnee schützt warme Kleidung. Erfahrene Mitarbeiter setzen auf die „Zwiebeltechnik“.

Klirrende Kälte, Eis und Schnee – für die Postboten ist das kein Hindernis. Sie tragen die Post bei jedem Wetter aus – mit entsprechender Kleidung ausgestattet.

Die stellt die Deutsche Post ihren Mitarbeitern zur Verfügung. „Die Postzusteller können sich die Bekleidung in einem Katalog aussuchen und bestellen“, verrät Dieter Pietruck von der Pressestelle Mitte der Deutschen Post in Düsseldorf.

In Bottrop gibt es insgesamt 40 Zustellbezirke, in denen die Postboten bei Wind und Wetter unterwegs sind. Täglich drehen über 40 ihre Runden. Beschäftigt sind in Bottrop mehr als 50 Briefträger, denn auch für sie gilt die Fünf-Tage-Woche, am sechsten Tag fährt die Aushilfe. Die allermeisten Postboten sind in Bottrop übrigens mit dem Fahrrad unterwegs: Rund 35 Bezirke werden mit dem Fahrrad zugestellt, berichtet Dieter Pietruck, der Rest mit dem Auto oder zu Fuß.

Um die kalten Tage gut zu überstehen, empfiehlt die Post die sogenannte „Zwiebeltechnik“. Über die warme Unterwäsche kommt die Unternehmenskleidung mit Fleece-Innenjacke, wasserdichtem Anorak und Funktionshose in Dunkelblau und Postgelb. Diese Schicht dient der Wärme- und Feuchtigkeitsregulation.

Die äußere Bekleidung muss wasser- und winddicht sein, aber trotzdem den Schweiß nach außen abgeben, da sonst die Haut auskühlt. Schließlich sind die Postboten ständig in Bewegung, besonders, wenn sie mit dem Fahrrad unterwegs sind. Dann heißt es absteigen, zum Hausbriefkasten laufen, vielleicht auch Treppen rauf und runter und wieder aufs Fahrrad bis zum nächsten Stopp.

Hausbesitzer können helfen

Zur Unternehmens-Kombi gehören auch Schal und Mütze oder Stirnband, feste warme Schuhe und die speziellen Kombihandschuhe mit halben Fingern und Fäustlingsüberzug. Und zu guter letzt brauchen sie auch Schuhspikes, um bei Glatteis guten Halt zu haben und die Rutschgefahr zu mindern. Leuchtstreifen an der Kleidung sorgen dafür, dass die Zusteller gut gesehen werden.

Mit Dunkelheit, Schnee und Eis drohen den Postboten viele Gefahren. Hausbesitzer können helfen, Unfälle zu vermeiden, indem sie Hof-Zugänge, Treppen, Einfahrten und Gehwege ordentlich räumen und streuen. Ein Sturz vor der Haustür oder auf dem Gehweg kann für den Eigentümer der Immobilie teuer werden, wenn die Verkehrssicherung vernachlässigt wurde. Dieter Pietruck von der Pressestelle weist darauf hin, dass der Zusteller eine Sendung auch wieder mitnehmen könne, wenn ihm der Weg zur Tür zu gefährlich scheine.

Die Fahrzeuge der Zusteller sind schon ab Oktober mit Winterreifen ausgestattet. Für die Fahrer gibt es zusätzlich Fahrertrainings. Fahrradzusteller erhalten Schuhspikes. Autofahrer dürfen Hakenspikes benutzen.

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2016-01-18 09:00
Bottrop