SPD: Tempo 30 auf der ganzen Schneiderstraße

Noch hat die Verwaltung das von der Politik angeforderte Verkehrskonzept für Grafenwald gar nicht vorgelegt, da legt sich die SPD vor Ort auf eine Position fest: Sie will „unbedingt“ auf der ausgebauten Schneiderstraße auf der ganzen Länge Tempo 30.

Sonja Voßbeck, Ortsvereinsvorsitzende des SPD-Ortsvereins Grafenwald. und Makus Kaufmann, stellvertretender Vorsitzender des Ortsvereins, sind sich mit der SPD-Bezirksfraktion einig darüber, dass nach dem Ausbau der Schneiderstraße insgesamt dort nur Tempo 30 gelten darf. Die Verwaltung hatte schon im Vorfeld in Zweifel gezogen, ob die Rechtslage eine solche Verkehrsregelung zulasse.

Fraktionsvorsitzender Willi Stratmann und das Grafenwälder Fraktionsmitglied Willi Kaminski: „Wir werden entsprechend in die Gespräche am 26. Februar in der Bezirksvertretung Kirchhellen gehen. Die Kriterien des Klimaschutzteilkonzeptes Mobilität sind zu berücksichtigen. Bei der Geschwindigkeitsregelung werden wir keine Kompromisse eingehen.“ Die SPD erinnert noch einmal daran, dass sie das Klimaschutz-Teilkonzept Verkehr bejaht und deshalb beim Ausbaukonzept auch Standorte für Carsharing und E-Bike-Ladestationen vorzusehen sind. Außerdem will sie, dass die Verwaltung über die Straßenführung unter Berücksichtigung der Breite, der Parkmöglichkeiten, der Barrierefreiheit und der Bepflanzung nachdenken möge.

Der Ausbau der Schneiderstraße habe für das Verkehrskonzept eine zentrale Bedeutung. Stratmann: „Wir befinden uns in voller Übereinstimmung mit der SPD-Fraktion im Bau- und Verkehrsausschuss“.