SPD hält Skatepark für unverzichtbar

Der SPD-Ortsverein Stadtmitte mahnt zur Eile, damit der Skatepark im Ehrenpark möglichst schnell wieder geöffnet werden kann. „Der Skatepark ist für uns ein unverzichtbarer Baustein im Mehrgenerationenpark“, sagt SPD-Ratsherr Pascal Kaminski. „Wird dieser herausgebrochen, weichen wir dessen Konzept zu sehr auf.“ Außer der Skaterbahn gibt es in dem Park auch eine Außenterrasse und Spiele für ältere Leute und einen größeren Kinderspielplatz.

Der Ratsherr befürchtet, dass ein Domino-Effekt im Ehrenpark und womöglich darüber hinaus eintreten könnte. „Gelingt es nicht, den Skatepark zu halten, ist als nächstes dann womöglich der Spielplatz dran“, sorgt sich Kaminski. „Wir müssen das Ganze auf sichere Beine stellen“, fordert er. „Der Mehrgenerationenpark ist ein großer Erfolg, und er wird von den Bürgern gut angenommen“, unterstreicht der Ratsherr. Zur Betreuung der Skateranlage gebe es ja zum Beispiel auch eine Arbeitsgemeinschaft der nahe gelegenen Marie-Curie-Realschule.

Wie berichtet, muss die Stadtverwaltung den Skatepark in dem kleinen Stadtpark zwischen Brauerstraße und Friedrich-Ebert-Straße sperren. Das Landesbauministerium hat die weitere Nutzung der Skateanlage unter anderem deshalb untersagt, weil dafür die korrekte Baugenehmigung fehlt. „Solche Versäumnisse sind ärgerlich. Wir sind auch enttäuscht, dass die Skaterbahn ausgerechnet im Frühjahr und Sommer geschlossen werden muss, wenn die meisten Skater kommen“, sagt Kaminski. Das kritisierte auch die SPD-Landtagsabgeordnete Cornelia Ruhkemper. Sie geht davon aus, dass der Skatepark für mindestens drei Monate gesperrt bleiben muss..

Ratsherr Kaminski hofft, dass sich das Verfahren zur Genehmigung der Skaterbahn beschleunigen lässt. Bezirksbürgermeister Klaus Kalthoff griff dessen Vorschlag auch schon auf, eine Sondersitzung der Bezirksvertretung anzuberaumen. Der Skatepark wird in der Sitzung am Freitag, 24. April, einziges Thema sein.