Skaterbahn in Bottrop erhält Lärmschutzwände und einen Zaun

Die Sakterbahn ist erst einmal weiterhin gesperrt.
Die Sakterbahn ist erst einmal weiterhin gesperrt.
Foto: WAZ
Was wir bereits wissen
Verwaltung stellt der Bezirksvertretung Mitte Umbaupläne für die Anlage im Ehrenpark vor. Einige Jugendliche waren bei dem Termin dabei.

Bottrop.. Die Skaterbahn im Ehrenpark soll eingezäunt werden. Fünf Stunden lang wäre sie dann werktags geöffnet. Lärmschutzwände zum Ehrenplatz und zur Paßstraße sollen dafür sorgen, dass Grenzwerte eingehalten werden. Zusätzlich müssen zwei kleinere Elemente der Skaterbahn abgebaut werden. Diese Vorschläge unterbreitete die Verwaltung gestern der Bezirksvertretung an Ort und Stelle. Auch einige Skater waren zu dem Termin erschienen.

Mit dem vorgelegten Kompromiss könne man leben, meinten die Skater. Auch die anwesenden Mitglieder der Bezirksvertretung und des Rats zeigten sich angesichts der verfahrenen Situation mit dem Plan einverstanden. Entscheiden wollen sie am morgigen Donnerstag.

Kompromiss deshalb, weil die Verantwortlichen diese dritte Umbauvariante kurzfristig entwickelt hatten. Daran beteiligt waren der damalige Planer der Anlage und der Lärmgutachter. Eine andere Ausbauvariante, die zur Diskussion stand, wäre ohne Lärmschutz zur Paßstraße ausgekommen. Allerdings hätte sie die Öffnungszeit auf vier Stunden begrenzt. Eine weitere Variante sah vor, auf die Wand zu verzichten, jedoch hätten dann mehr Bahnbereiche abgebaut werden müssen. Dafür hätte sie sechseinhalb Stunden geöffnet.

Diese beiden Möglichkeiten erschienen Skatern und Politikern aber unattraktiv. Auch die Verwaltung bevorzugte die Variante mit Lärmschutzwänden zu beiden Seiten. Denn Messungen hatten ergeben, so Stefan Beckmann vom Umweltamt, dass Grenzwerte zum Teil erheblich überschritten worden seien – und zwar im Bereich hin zur Straße Ehrenplatz. Dass die Klagen über den Lärm von der anderen Seite kamen, spiele dabei keine Rolle.

Mit dem Umbau sei es möglich, die Bahn problemlos zu betreiben, so die Verwaltung. Im Juni soll der entsprechende Bebauungsplan aufgehoben, dann die Arbeiten vergeben werden. Zum August hin könnte die Wiedereröffnung anstehen.

Zu den Kosten wollte sich am Dienstag niemand äußern, es gebe jedoch Fördergelder für die Maßnahmen. Unklar ist zudem, wer die Anlage täglich auf- und abschließt.