Sieben Kirchhellener Schüler gehen in die Luft

Ihre Projekttage verbrachten die Schüler des Vestischen Gymnasiums beim Fliegerclub Gladbeck und Kirchhellen auf dem Flugplatz Schwarzen Heide.
Ihre Projekttage verbrachten die Schüler des Vestischen Gymnasiums beim Fliegerclub Gladbeck und Kirchhellen auf dem Flugplatz Schwarzen Heide.
Foto: Vestisches Gymnasium
Jugendliche verbrachten aufregende Projekttage auf dem Flugplatz Schwarze Heide. Das Fliegen stand ganz oben auf dem Programm.

Bottrop-Kirchhellen..  Sieben Schülerinnen und Schüler des Vestischen Gymnasiums Kirchhellen werden die letzten Tage vor den diesjährigen Sommerferien sicherlich nicht so schnell vergessen. Sind sie da doch mit dem Fliegerclub Gladbeck und Kirchhellen e.V. buchstäblich in die Luft gegangen. Die Gymnasiasten hatten nämlich die Chance, ihre Projekttage unmittelbar vor den Sommerferien beim Fliegerclub auf dem Flugplatz Schwarze Heide zu verbringen. Sie bekamen dabei einen unvergesslichen Einblick in die sportliche Gemeinschaft und in die Faszination des Segelfliegens

Darüber hinaus wollten ihnen die Segelflieger aber natürlich auch den Spaß am Segelfliegen vermittelt. Leider spielte aber das Wetter an den ersten Projekttagen nicht so recht mit, so dass die Flüge buchstäblich ins Wasser fielen und die Schüler des Vestischen Gymnasiums vor allem Theorie gebüffelt haben.

Als „Flugschüler“ am Steuer

Aber am vierten Tage konnten dann endlich alle Schüler fliegen. Insgesamt vier Starts konnte jeder der Teilnehmer als „echter Flugschüler“, das heißt auf dem Sitz des Piloten vorne, durchführen, natürlich immer jeweils mit einem erfahrenen Fluglehrer an ihrer Seite. Mit jedem Start durften die Schüler mehr selber das Steuer übernehmen.

Eine Schülerin erzählt

Wie sie das erlebt hat, schildert Hanna Hüging, Schülerin des Vestischen Gymnasiums in einem Erfahrungsbericht zu den Projekttagen: „An unserem ersten Tag warteten schon sieben Fluglehrer an den Hallen, in denen die Flugzeuge stehen, auf uns und erklärten uns, was Segelfliegen überhaupt ist und wie es abläuft. Wir besichtigten den Tower und die Flug- und Landebahn, lernten die Verhaltensregeln auf dem Gelände kennen.

Eine Schülerin erzählt

Im Flugzeug machten wir ein erstes Probesitzen, um die richtige Position des Sitzes und der Pedale zu kennen und bekamen Instrumente, Hebel und Pedale erklärt. Anschließend erfuhren wir alles über Fallschirme, die beim Segelfliegen Pflicht sind. Der Sitz in einem Segelflugzeug ist sogar extra so ausgelegt, dass man ohne Fallschirm nicht vernünftig darin sitzen kann.

Walter Extra besichtigt

Am nächsten Tag besichtigten wir die Flugzeugfirma „Extra“. Dort sahen wir, wie so ein Flugzeug von innen aussieht und welche Schritte bei der Produktion durchlaufen werden. Bis zu 500 000 Euro kostet so ein Kunstflieger. Dazu kommen Fallschirme, die auch an die 1500 Euro kosten und die regelmäßig vorgeschriebenen Wartungen, bei denen so ein Flugzeug teilweise komplett auseinander gebaut wird.

Zum Schluss hatte sich das Wetter so weit gebessert, dass wir noch fliegen konnten. Ein Segelflugzeug wird beim Start von einer Seilwinde in die Luft katapultiert und ist in weniger als zehn Sekunden in 300 bis 500 Metern Höhe. Als man oben war, erklärte der Fluglehrer einem kurz, wie man fliegt und ließ uns auch alleine fliegen.

Der Heidesee von oben

So ein Flug dauerte an diesem Tag wegen des Wetters nicht mehr als sieben Minuten, doch es kommt einem viel länger vor, wenn man über die Felder fliegt und die Skyline von Essen und den Heidesee in von oben herab sehen kann.“

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