Selbstständige in der Bottroper SPD begrüßen das neue Jahr

Über ein volles Haus konnte sich die AG der Selbstständigen in  der
Über ein volles Haus konnte sich die AG der Selbstständigen in der
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Brauerei-Geschäftsführer Thomas Stauder war ebenso Gast beim Neujahrsempfang der AGS wie OB Tischler und die EU-Abgeordnete Preußler.

Bottrop..  Unter der Losung „selbstständig, verantwortlich und solidarisch“ startete die örtliche AG der Selbstständigen in der SPD, kurz AGS, am Sonntag in ihr neues Politjahr. Im gut gefüllten Saal des Cottage-Pubs gab es Raum für Gespräche und für auch Vorträge von Oberbürgermeister Bernd Tischler, der SPD-Abgeordneten im Europaparlament Gabriele Preuß und Brauerei-Geschäftsführer Dr. Thomas Stauder.

Nach einem Grußwort der AGS-Vorsitzenden Susanne Brefort stieg OB Tischler direkt mit seinem Referat zum aktuellen Wirtschaftsgeschehen in Bottrop ein. Tischler hob vor allem die Ansiedlung der Hochschule Ruhr West sowie die Maßnahmen rund um das „Innovation City“-Projekt hervor, welche sich positiv auf die überregionale Bekanntheit der Stadt auswirkten. Auch auf die Herausforderungen für Wirtschaft und Stadt beim Thema Ausbildung machte der Oberbürgermeister aufmerksam, nachdem dieses mit dem Ausbildungsstopp bei der RAG zuletzt wieder stark in den Mittelpunkt gerückt war.

Die EU-Abgeordnete Gabriele Preuß berichtete anschließend von den europäischen Perspektiven lokaler Unternehmen und zeigte Verknüpfungen zwischen Europapolitik und den Interessen der örtlichen Wirtschaft auf. Dabei kritisierte sie auch das heftig umstrittene Freihandelsabkommen „TTIP“ in der aktuellen Fassung und plädierte für eine Absicherung bestehender EU-Standards im Bereich von Lebensmittelsicherheit und Arbeitsrecht. Auch forderte sie, den Schutz regionaler Produkte beizubehalten.

Dr. Thomas Stauder, Geschäftsführer der gleichnamigen Brauerei, gewährte im Anschluss einen kleinen Einblick in die Leitung eines Familienunternehmens und thematisierte den stetigen Strukturwandel im Ruhrgebiet, der Risikofaktor aber zugleich auch Chance für kleinere und mittlere Unternehmen sei.